Acer Liquid E3 im Test: Dual-SIM-Smartphone für 249 Euro

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Beim Acer Liquid E3 dreht es sich um ein Smartphone, das zwei SIM-Karten gleichzeitig verarbeiten kann, und somit sehr interessant für Verbraucher ist, die mit zwei Rufnummern erreichbar sein wollen. Ob das Smartphone mit den aktuellen Flaggschiffmodellen übriger Hersteller mithalten kann, erfahrt Ihr in unserem Test vom Acer Liquid E3.

Kompaktes Design

Das Acer Liquid E3 verfügt über ein 4,7-Zoll großes Display mit einer Auflösung von 720 x 1.280 Pixel (Pixeldichte 312ppi). Damit löst dieser Bildschirm deutlich schwächer als aktuelle iPhones und Top-Modelle von Samsung, LG oder HTC auf. Das in schwarz gehaltene Polycarbonat-Chassis des Android-Smartphones ist mit 69 Millimetern sehr kompakt. Die Bauhöhe von nur neun Millimetern sorgt zudem dafür, dass das Acer Liquid E3 insgesamt sehr gut in der Hand liegt einfach in der Hosentasche transportiert werden kann. Optisch ansprechend wirkt ebenso der seidenmatte Look, auf den Acer setzt. Insgesamt ist die Verarbeitung jedoch nicht so hochwertig wie beispielsweise beim aktuellen Apple iPhone 5s einzuschätzen. Dieses Smartphone kostet jedoch auch mehr als das Doppelte, sodass sich das Acer Liquid E3 in diesem Punkt dennoch auf einem soliden Niveau bewegt.

Acer Liquid E3

Dual-SIM-Funktion

Ein Feature, mit dem Acer das Liquid E3 von Geräten der Konkurrenz abheben möchte, ist natürlich die Dual-SIM-Option. Das bequeme Einlegen der SIM-Karten stellt kein Problem dar. Auch im umfangreichen Praxistest waren wir stets unter beiden Rufnummern erreichbar und konnten bequem umschalten. Leider unterstützt das Acer Liquid E3 jedoch kein LTE. Für ein modernes Top-Gerät wäre dies notwendig. Nutzer, die jedoch nicht auf das Highspeed-Volumen zurückgreifen müssen, sind ebenfalls mit HSPA gut bedient und können bequem im mobilen Web surfen und E-Mails beantworten.

Technische Ausstattung

Im Innern des Acer-Smartphones ist der Cortex-A7 1,2 GHz Quad-Core-Chip von Qualcomm verbaut, der über einen Grafikchip verfügt. Neben 1 GB RAM Arbeitsspeicher setzt der Hersteller zudem 4 GB Speicher ein, was für aktuelle Verhältnisse recht wenig ist. Dennoch lässt sich dieser durch den im Acer Liquid E3 vorhandenen microSD-Slot auf bis zu 32 GB maximieren. Die auf der Rückseite verbaute 13-Megapixel-Kamera liefert Bilder in einer für Smartphones dieser Preisklasse guten Qualität. Vor allem die automatische Auslöseverzögerung ist zur einfachen Erstellung von Portraits gut geeignet.

Acer Liquid E3 Video

Software

Ab Werk wird das Acer Liquid E3 mit Googles Android 4.2.2 alias Jelly Bean ausgeliefert. Acer installiert zudem mit Float UI eine eigene Oberfläche sowie Acer-Apps. Positiv anzumerken ist hierbei, dass das klassische Android-Interface dadurch nicht so stark beeinflusst wird, wie zum Beispiel bei den Smartphones von HTC. Nutzer, die dies bevorzugen, werden diese Option zu schätzen wissen.

Acer Liquid E3 selbstportraet

Fazit

Das Acer Liquid E3 ist ein solide verarbeitetes Android-Smartphone, das mit seiner Dual-SIM-Funktion punktet und eine gute Performance bietet, die für Normalanwender vollkommen ausreichend ist. Nutzer, die nicht das bestmöglich ausgestattete Top-Smartphone benötigen, sind mit dem Acer Liquid E3 sehr gut bedient, was vor allem auch mit dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis begründet werden kann. Das detaillierte Datenblatt zum Liquid E3 findet Ihr bei Acer.

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