iPhone 5s Erfahrungsbericht: Vier Wochen mit dem neuen Apple-Smartphone

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Nachdem ich mit dem iPhone 5 vor gut einem Jahr erstmals seit dem iPhone 3G ein neues Smartphone-Modell von Apple ausgelassen habe, wurde es nun wieder Zeit für das aktuellste Flaggschiff des kalifornischen IT-Konzerns. Mit dem iPhone 5s präsentierte Apple im September 2013 die nunmehr siebte Generation der populären Reihe, wobei vor allem der Fingerabdruckscanner Touch ID sowie die Farbvariante Gold die wohl größten Neuerungen abseits des neuen Chips und verbesserten Akkus darstellen. Vor vier Wochen habe ich nun das iPhone 5s erhalten und schildere in diesem Beitrag meine detaillierten Eindrücke zum neuesten Apple-Smartphone.

Kaum Änderungen am Design

Im Vergleich zu meinem alten iPhone 4S haben sich rein optisch lediglich die Größe des Displays auf nunmehr 4 Zoll sowie die Materialien des Gehäuses verändert. Das Design des direkten Vorgängers iPhone 5 wurde zudem grundlegend beibehalten. Auf dem ersten Blick kann man nur aufgrund des Fingerabdrucksensors feststellen, dass es sich um die aktuellste Generation dreht. Ab Werk verfügt das Apple iPhone 5s über das neueste Betriebssystem iOS 7, das ich bereits im Vorfeld der öffentlichen Freigabe als registrierter Entwickler ausgiebig testen konnte. Dabei bin ich noch immer nicht zu 100 Prozent vom neuen OS überzeugt, was vor allem daran liegt, dass das Design und die Funktionen der Vorgängerversionen so übersichtlich und stets leicht zu erreichen waren.

iPhone 5s Bild

Erstmals kommt in einem Smartphone ein 64-Bit-Prozessor zum Einsatz. Die Vorteile gegenüber den älteren iPhones sind dabei sofort zu erkennen, denn beim iPhone 5s ruckelt keine einzige Anwendung. In puncto Performance lässt Apple also keine Wünsche offen, was ebenso für die Verarbeitung zutrifft. Während vor allem beim iPhone 5 zahlreiche Modelle mit Kratzern und Beschädigungen ausgeliefert wurden, hielt sich die Anzahl der Beschwerden beim iPhone 5s sehr in Grenzen. Bei meinem Modell konnte ich ebenso von einem perfekt verarbeiteten Smartphone profitieren.

Die Neuheiten beim iPhone 5s

  • Touch ID
  • 64-Bit-Prozessor
  • iOS 7
  • Vollwertige LTE-Unterstützung
  • Stärkerer Akku

Das Chassis: Erstklassige Qualität und Verarbeitung

Das iPhone 5s liegt sehr gut in der Hand und punktet vor allem durch das Aluminium-Gehäuse. Bei der Auswahl des Modells habe ich mir natürlich die drei verfügbaren Farbvarianten Schwarz, Silber und Gold angeschaut. Dabei war ich besonders positiv von der neuesten Goldausführung beeindruckt, denn auf den Pressebildern und zur Präsentation innerhalb der Apple-Keynote wirkte gerade dieses Modell doch recht prollig. Dennoch habe ich mich für das schwarze iPhone 5s entschieden, da mir das Gesamtbild einfach am besten gefällt. Die physischen Tasten am Smartphone befinden sich noch immer an den bewährten Positionen und lassen sich optimal bedienen. Dies gilt des Weiteren für den neuen Home-Button, der mit dem Feature Touch ID ausgestattet ist. Damit kann das iPhone mit dem Fingerabdruck entsperrt werden, was ich mit dem iPhone 5s auch in der Praxis nutze und nur Vorteile zu vermelden habe. So gelange ich viel schneller in das Menü und muss mein iPhone nicht wie zuvor mit einem Zahlencode vor Zugriffen schützen. In erster Linie hat mich die hohe Trefferquote von Touch ID beeindruckt. Nach dem Speichern der eigenen Abdrücke, was in weniger als einer Minute zu erledigen war, erkannte das System stets, dass ich der rechtmäßige Nutzer bin. Tests mit Freunden konnten bestätigen, dass Apples Touch ID hier nur mir den Zutritt erteilte. Natürlich ist die Verwendung von Touch ID auch nicht zwingend vorgeschrieben.

iPhone 5s Touch ID

Top-Performance durch den neuen A7 Chip

Apples A7 Prozessor ist der erste 64-Bit-Chip, der in einem Smartphone in Serie verbaut wird. Im Detail dreht es sich um einen Dual-Core-Prozessor mit einem integrierten Co-Chip namens M7 Motion. Dieser misst Bewegungsdaten und kann Werte zur Beschleunigung und Fortbewegung darstellen. Dass Apple bei dem neu gestalteten Chip beste Arbeit abgeliefert hat, ist sofort festzustellen. So starten alle Apps schnell und ohne Ruckler. Zudem sind auch im iOS 7 Menü keine Darstellungsfehler zu erkennen. Wenn man bedenkt, dass aktuell kaum Apps die 64-Bit-Architektur unterstützen, so ist festzuhalten, dass man mit dem iPhone 5s sehr gut für die Zukunft ausgerüstet ist.

Display und Kamera

Der 4-Zoll-Bildschirm ist im Vergleich zu den aktuellen Konkurrenzmodellen klein. Allerdings löst das Display mit 1.136 x 640 Pixeln sehr gut und detailliert auf, sodass ich hier keinerlei Schwächen erkennen konnte. Vor allem die Blinkwinkel haben mich beeindruckt, was ebenso auf die Helligkeit und den Kontrast zutrifft. Die 8-Megapixel-Kamera verfügt zudem über einen adaptive LED-Blitz. Hier konnte ich im Test ermitteln, dass gerade Aufnahmen bei dunklen Lichtverhältnissen deutlich besser aussehen. Allgemein liefert die Kamera wunderschöne Bilder, wobei als neuestes Feature Slow-Motion zu erwähnen ist. Hierbei kann das iPhone 5s Slow-Motion-Filme mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, was wirklich eine sehr tolle Funktion ist.

iPhone 5s Kamera

Akku

Im Vergleich zum alten iPhone 4S ist der verbaute Akku des iPhone 5s natürlich besser. Dies bestätigen auch Tests von zahlreichen Experten. Dennoch muss ich anmerken, dass gerade hier noch deutlich Luft nach oben besteht. Nach einem Arbeitstag bei Normalnutzung musste das iPhone 5s wieder aufgeladen werden. Die Konkurrenzmodelle bieten hier deutlich mehr Flexibilität.

Tarif und Vertrag

Das iPhone 5s kostet ohne Vertrag mit 16 GB Speicher 699 Euro. Da mir 16 GB jedoch nicht ausreichen, habe ich mich für die 32 GB-Variante entschieden, die zum Preis von 799 Euro von Apple angeboten wird. Meiner Meinung nach sollte jeder iPhone-Nutzer mindestens eine Internet-Flatrate im Tarif hinzubuchen. Da ich jedoch geschäftlich auch des Öfteren telefonieren muss, habe ich mich wie schon beim iPhone 4S für eine AllNet Flat entschieden. Den günstigsten Anbieter WinSIM konnte ich dabei mithilfe der Webseite allnetflatvergleich.net ermitteln. Hier zahle ich monatlich nur 16,95 Euro und kann sogar flexibel kündigen, was wirklich sensationell ist, da ich gerade das Netz von o2 teste, nachdem ich zuvor Kunde der Deutschen Telekom war.

iPhone 5s Design

Fazit zum iPhone 5s

Nach vier Wochen der ausgiebigen Verwendung im Alltag bin ich vom iPhone 5s begeistert. Vor allem Touch ID und die stark optimierte Kamera stellen neue tolle Funktionen dar, die ich nicht mehr missen möchte. Die Qualität und Verarbeitung kann sich ebenso sehen lassen, wobei ich auch keinerlei Probleme mit dem Empfang feststellen konnte. Der einzige Kritikpunkt liegt bei mir persönlich beim Akku, dessen Kapazität leider noch immer zu wünschen übrig lässt. Apple-typisch lässt sich dieser auch nicht austauschen, sodass man sich an das tägliche Laden gewöhnen sollte. Ein wenig günstiger könnte Apple das iPhone 5s ebenso anbieten. Aber zum Glück spare ich nun monatlich durch meinen günstigen AllNet-Tarif ein paar Euro.

2 thoughts on “iPhone 5s Erfahrungsbericht: Vier Wochen mit dem neuen Apple-Smartphone

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  2. Eckbert Molterer 7. Juli 2014 at 19:27 - Reply

    Seit dem letzten Abdate läßt sich kein Termin im Kalender speichern! Ebenso in den Erinnerungen! Alle gespeicherten Termine wurden gelöscht super Apple seid bald so schwach wie Mike Rosoft! Könnt stolz sein. Bitte beheben!

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