Fairphone: Bestellziel erreicht – Produktion gestartet

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Fairphone

Über 5000 interessierte Käufer waren nötig, welche bereit sind, 325 Euro für ein nachhaltig produziertes Smartphone auszugeben. Der Hersteller hat sich nun der Rentabilität seines Projekts versichert und startet in die Produktion. Der Kaufpreis war im Voraus an die niederländische Fairphone-Stiftung Waag Society zu entrichten.

Das Fairphone wird nach nachhaltigen Gesichtspunkten hergestellt: faire Löhne für die Beschäftigten und der Einsatz wiederverwertbaren Materials. Für dieses Mittelklasse-Smartphone müssen Käufer 325 Euro bezahlen. Die Mindestbestellmenge wurde weit übertroffen, nun können sogar 20.000 Geräte produziert werden. Vorbestellungen waren in den vergangenen drei Wochen möglich und in kürzester Zeit wurde die Mindestzahl erreicht, sodass auf Subventionen durch mögliche Förderer verzichtet werden konnte. Die Herstellung könnte sehr bald beginnen. Ausgeliefert werden soll es ab Oktober 2013.

4,3-Zoll-Smartphone mit Mittelklasse-Hardware

Als Problem stellte sich die Auffindung geeigneter Zulieferer heraus. Zum einen produzieren wenige Betriebe unter sozial gerechten Bedingungen. Zum anderen lassen sie sich kaum auf derartig geringe Auftragsvolumen ein: Die chinesischen Zulieferer sind größere Mengen gewohnt und können bei Aufträgen von nur einigen Tausend Geräten kaum rentabel produzieren.

Ausgestattet ist das Fairphone mit einem Android-Betriebssystem der Version 4.2, einem 4,3 Zoll messenden Display mit einer Auflösung von 960 mal 540 Pixeln sowie einem Dual-SIM-Steckplatz. Das Mittelklasse-Smartphone verfügt über einen Vierkern-Prozessor und erreicht die üblichen 7,2 Megabit pro Sekunde an Geschwindigkeit der Datenübertragung mit dem Internet. An Speicherkapazität bietet das Fairphone einen ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher und einen Flash-Speicher von 16 Gigabyte, welcher sich mittels Micro-SD-Karte erweitern lässt.

Die Kamera auf der Rückseite löst mit acht Megapixeln auf. Das Fairphone wird 165 Gramm auf die Waage bringen. Im Lieferumfang fehlt allerdings das sonst übliche Ladekabel, zur Aufladung sollen Nutzer auf normale USB-Kabel zurückgreifen – auch im Sinn der Nachhaltigkeit, womit sich ein separates Netzteil erübrigen dürfte.

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