Sony: Smartphones mit Windows Phone könnten ab Mitte 2014 folgen

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Der Hersteller Sony setzt bei seiner Smartphone-Sparte exklusiv auf Googles Betriebssystem Android. Dies könnte sich in Zukunft jedoch ändern, denn wie die Zeitung The Information berichtet, bespricht die Führung des japanischen Unternehmens derzeit die Optionen für den Einsatz vom OS Windows Phone von Microsoft. Zwei anonyme Quellen der Zeitung behaupten, dass erste Sony Smartphones mit Windows Phone ab der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen könnten. Eine finale Entscheidung steht seitens Sony jedoch noch aus.

Aktuell stellt sich die Frage, ob der Einsatz von Windows Phone für Sony Sinn machen würde. Vor allem für Microsoft wäre dies ein guter Deal, denn somit könnten qualitativ hochwertig verarbeitete Smartphones mit einem Chassis aus Glas mit Windows Phone verkauft werden, was aktuell bei den Kooperationspartnern des Softwareherstellers aus Redmond noch nicht der Fall ist. Sony würde auf diesem Weg den Nutzern die Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, was sich vielleicht auch einige Kunden wünschen. Derzeit hält Microsoft mit Windows Phone rund 10 Prozent der Anteile im europäischen Markt inne. Mit einer Zusammenarbeit mit Sony könnten die Prognosen für das Jahr 2014 entscheidend optimiert werden.

Sony Smartphones mit Windows Phone

Windows Phone könnte kostenlos werden

Ein Haken besteht bei der Verwendung von Windows Phone bei den Herstellern seit Verfügbarkeit des Betriebssystems: Microsoft verlangt nämlich Lizenzgebühren, was bei Googles Android nicht der Fall ist. Dies war neben der einfachen Bedienung und den zahlreichen Features nur ein Grund für den Erfolg die Etablierung von Android am globalen Markt neben Apples iOS. Die Quelle erwähnt in diesem Zusammenhang ebenso, dass sich die Geschäftsleitung von Microsoft Gedanken über die kostenlose Herausgabe von Windows Phone macht. Möglicherweise könnten somit weitere Hersteller viel unkomplizierter mit Microsoft kooperieren. Eine höhere Verbreitung von Windows Phone würde für Microsoft bedeuten, dass mehr Werbeeinnahmen bei der eigenen Suchmaschine Bing zu verzeichnen sind. Des Weiteren steigen die Provisionen für die im eigenen App Store angebotenen Programme. Eine weitere Möglichkeit besteht im Angebot der eigenen kostenpflichtigen Services Skype sowie MS Office für die mobilen Endgeräte.

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