Syriens bittere Aussichten

Straubing (ots) – Die internationale Gemeinschaft, vor allem die Europäer, werden in der Syrien-Frage nicht nur von humanitärer Solidarität angetrieben. Für sie geht es auch um Eigennutz. Denn wenn die Auffang-Staaten in der syrischen Nachbarschaft nicht unterstützt werden, wandern Millionen von Flüchtlingen weiter, um irgendwo anders Schutz zu suchen – vor allem in der EU. Deshalb hat der Chef des Welternährungsprogramms Recht, wenn er darauf hinweist, dass die Versorgung der Bürgerkriegsopfer in der Region billiger wird als die Integration in Europa.

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