Wer Juden hasst, greift uns alle an

Berlin (ots) – Berlin trägt Kippa. So lautet das Motto, unter dem jüdische Verbände zu Solidarität aufgerufen haben. Es sollte uns beklemmen, dass das notwendig wurde. Jüdisches Leben, gerade in Deutschland, muss selbstverständlich sein. In den letzten Wochen mussten wir bitter erfahren, dass das nicht immer so ist. Trauriger Höhepunkt war der Angriff eines syrischen Flüchtlings auf einen Kippaträger. Zuvor hatte es bereits eine Debatte über die Rapper Farid Bang und Kollegah gegeben. In was für einem Land wollen wir leben? Jüdische Verbände warnen vor wachsendem Antisemitismus in Deutschland, vor allem von arabischer Seite – vom „importierten Antisemitismus“ ist die Rede. Wir alle sind verantwortlich, dass Juden in Deutschland nie wieder Verfolgung fürchten müssen. Wer Juden hasst, greift uns alle an.

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