100 Jahre Bayern: ZDF-Doku am Tag der Arbeit

Mainz (ots) –

Bayern feiert 100 Jahre Freistaat. Die ZDF-Dokumentation „Blaues Blut und Bierrebellen“ erkundet aus diesem Anlass, was typisch Bayern ist und den Freistaat in den zurückliegenden 100 Jahren geprägt hat – zu sehen am Tag der Arbeit, Dienstag, 1. Mai 2018, 19.15 Uhr, im ZDF.

Schlösser und Bier, Lederhosen und Blasmusik – diese bayrischen Traditionen sind an vielen Orten im Freistaat Quelle für Neues: In Franken brauen Frauen Bier, am Tegernsee tragen trendbewusste Teenager Lederhosen. Und in den mehr als 130 königlichen Burgen und Residenzen Bayerns hat sich ebenfalls viel geändert: So lebt Herzogin Anna zwar in einem Schloss am Tegernsee, doch die Urenkelin von König Ludwig III., der vor 100 Jahren abdanken musste, ist eine moderne Unternehmerin: Die 40-Jährige führt die Tegernseer Brauerei, renoviert alte Gasthäuser und öffnet das Schloss für Events. Als der Berliner Publizist und Politiker Kurt Eisner im November 1918 mithilfe bewaffneter Soldaten den politischen Umsturz schaffte, verkündete er: „Bayern ist fortan ein Freistaat.“ Herzogin Anna lebt diese Freiheit, weltoffen und bodenständig zugleich: „Ich liebe unsere bayrische Tradition, aber damit sie weiterlebt, muss man sie behutsam unserer Zeit anpassen.“

Die 15-minütige Dokumentation von ZDF-Autorin Ursula Hopf berichtet auch von einer kleinen Getränke-Revolution – als zwei Frauen aus Franken ein „Bier von Frauen für Frauen“ entwickelten. Dem Malz mischten sie Champagner-Hefe bei und Hopfensorten mit Fruchtaromen wie Mandarine und Pfirsich. Im Bierland Franken wurden die Braurebellinnen zunächst skeptisch beäugt, mittlerweile sind sie aber geschätzte Bier-Botschafterinnen. Ebenfalls von manchen geschätzt: Garnelen aus Bayern mit Safranschaum und Minz-Bulgur – eine Spezialität im Münchner Restaurant von Ali Güngörmüs, der bayrische und türkische Zutaten mischt und sagt: „Die Münchner holen sich das Beste von überall her.“

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