Meilenstein für die Urologie der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz

Bad Tölz (ots) –

Meilenstein für die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz. Seit Juli 2017 ist das OP-Robotersystem „da Vinci Si“ in der Urologie im Einsatz und ein großer Erfolg für die Patienten und die Ärzte. Nun wurde an der Stadtklinik bereits nach 10 Monaten die 100. Operation mit dem High-Tech System durchgeführt. „Ich möchte Herrn Prof. Ganzer und seinem gesamten Team herzlich zu dieser hervorragenden Leistung gratulieren und Ihnen für die super Arbeit danken“, betont Geschäftsführer Johann Bachmeyer. Nach den herausragenden Erfahrungen in der Urologie setzt die Asklepios Stadtklinik das da Vinci Robotersystem jetzt auch in der Chirurgie erfolgreich ein.

Seit 1. Juli 2017 ist Prof. Dr. med. Roman Ganzer Chefarzt der Urologie an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz. Der 41-jährige Spitzenmediziner ist ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der Laparoskopischen Chirurgie, der Roboter-assistierten Chirurgie sowie der Fokalen Therapie des Prostatakarzinoms. Seit dem Start von Prof. Ganzer und seinem Team in Bad Tölz ist auch das OP-Robotersystem „da Vinci SI“ der Firma Intuitive Surgical in der Urologie der Stadtklinik im Einsatz. Ein Alleinstellungsmerkmal in der Region. Bei diesem High-Tech Verfahren sitzt der Operateur an einer Steuerkonsole im Operationssaal und blickt durch das stereoskopische Sichtfenster. Die Hände befinden sich in je einer frei beweglichen Griffeinrichtung. Der Arzt führt von der Konsole mittels Hand- und Fußpedalen die Arme eines „Roboters“, der die Bewegungen präzise verarbeitet und zitterfrei ausführt. Die Handbewegung wird in kleinerem Maßstab auf die Arme des Roboters übertragen. Zudem wird das OP-Feld in gestochen scharfer 3D-Ansicht dargestellt. Wie die aktuelle Literatur zeigt, sind Patienten nach Eingriffen mittels „da Vinci“ meist schneller wieder fit, benötigen weniger Schmerzmittel und entwickeln seltener Komplikationen als bei offenen Verfahren. Aus diesem Grund kommt das da Vinci System in der Urologie bei vielen Eingriffen wie zum Beispiel der „radikalen Prostatektomie“, der „nierenerhaltenden Tumorentfernung“ oder auch bei der Behandlung von Nierenbecken- oder Harnleiterkrebs zum Einsatz. Jetzt hat die Urologie der Asklepios Stadtklinik die Marke von 100 da Vinci Operationen geknackt. „Das wir diese Zahl an Operationen in so kurzer Zeit erreicht haben, ist der Verdienst des gesamten Teams, aber auch der guten Kooperation mit den regionalen und überregionalen niedergelassenen Urologen. Die vielen positiven Rückmeldungen von unseren Patienten sind dabei das größte Lob. Zudem möchte ich auch der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz für die Möglichkeit mit diesem High-Tech-System arbeiten zu können, danken“, betont Chefarzt Prof. Dr. med. Roman Ganzer. „Hier führen ein überzeugendes medizinisches Konzept sowie die Investitions-und Innovationskraft der Asklepios Gruppe und die herausragende ärztliche Expertise von Herrn Prof. Dr. Ganzer und seinem Team zu einer bestmöglichen medizinischen Versorgung der Patienten im Raum Bad Tölz-Wolfratshausen und dem Oberland, mit einer Strahlkraft weit über die Grenzen des Freistaates Bayern hinaus. Auf diesen Meilenstein dürfen wir daher alle gemeinsam stolz sein“, freut sich auch der Asklepios Regionalgeschäftsführer Bayern, Dr. Joachim Ramming.“

„da Vinci OP-Robotersystem“ nun auch in der Chirurgie im Einsatz

Nach den sehr positiven Erfahrungen in der Urologie ist das das OP-Robotersystem „da Vinci Si“, jetzt auch in der Chirurgie unter Federführung des Leitenden Oberarztes Dr. med. Marc Krumrey, im Einsatz. Je nach Ausprägung der Erkrankung unterstützt das da Vinci System die Chirurgen unter anderem bei der Behandlung von Magen-, Bauchspeicheldrüsen-, Mast-oder Dickdarmkrebs und zudem bei Lebertumoren oder auch bei chronischer Verstopfung. Wenn und ob der OP-Roboter zum Einsatz kommt, entscheiden die Fachärzte der Abteilungen für Urologie und Chirurgie immer im Einzelfall und in enger Abstimmung mit dem Patienten.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Asklepios Kliniken
Textquelle:Asklepios Kliniken, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/65048/3928845
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Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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c.horn@asklepios.com

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