Bankenregulierung nicht mit Klimapolitik vermengen

München (ots) – Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) unterstützt die Forderung des Bundesrats, Bankenregulierung nicht mit klimapolitischen Zielsetzungen zu überfrachten. „Im Fokus der Bankenaufsicht muss die Risikobetrachtung und die Werthaltigkeit von Finanzierungen stehen, nicht der Ausstoß von CO2“, hebt GVB-Präsident Jürgen Gros hervor. Er bezieht sich mit seiner Aussage auf die heute verabschiedete Stellungnahme der Länderkammer zum Aktionsplan „Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ der EU-Kommission.

Der Bundesrat begrüßt im Grundsatz zwar die Intention der Brüsseler Behörde, nachhaltige Investitionsvorhaben zu fördern. Er plädiert aber dafür, dass „grüne“ Finanzierungen nicht pauschal bei der Hinterlegung mit Eigenkapital bevorzugt werden. Diese Position vertritt auch der GVB: „Nachhaltigkeit bedeutet nicht Risikofreiheit. Das hat der Bundesrat richtig erkannt. Es darf deshalb nicht zu einer ideologisch motivierten Lenkung der Kreditvergabe kommen, sonst legt die EU-Kommission die Grundlage für neue Finanzblasen“, so Gros.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt die Interessen von 1.260 genossenschaftlichen Unternehmen. Dazu zählen 244 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie mehr als 1.000 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen Genossenschaften eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2017)

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