Guter Post-Plan mit Schönheitsfehlern

Düsseldorf (ots) – von Antje Höning

Die Deutsche Post ist einer der größten Profiteure des Online-Booms – und sorgt doch für viel Ärger: Pakete verspäten sich oder gehen verloren, sie werden beschädigt oder falsch zugestellt. Oder der Bote wirft eine Benachrichtigung in den Kasten, obwohl der Kunde zu Hause ist. Der Frust ist so groß, dass die Verbraucherzentralen ein – sogar staatlich gefördertes – Beschwerdeportal für Post-Kunden eingerichtet haben. Jetzt reagiert der gelbe Riese und startet eine Service-Offensive. Er will Pakete künftig zielgenauer zustellen und den Kunden Wunschtermine am Abend anbieten. Eine gute Idee. Planung ist das halbe Leben: Kommt der Bote, wenn der Kunde zu Hause ist, lässt sich mancher Ärger vermeiden. Die Offensive hat allerdings zwei Schönheitsfehler. Zum einen bietet die Post den Service nur in ausgewählten Städten an, da geht auf Dauer sicher mehr. Zum anderen lässt sich die Post den neuen Service ordentlich bezahlen. Warum eigentlich? Die Paketboten jedenfalls sollen von der Extragebühr nichts abbekommen. Wenn die (Personal-)Kosten aber nicht steigen, ist dies nicht zu rechtfertigen. Dann sorgt hoffentlich der Wettbewerb dafür, dass die Bonner die Extragebühr nicht durchsetzen können.

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