Syrienkrieg

Bielefeld (ots) – Nie wieder Opfer. Nach dieser Devise besteht und überlebt der jüdische Staat Israel seit nunmehr 70 Jahren. Diese Wehrhaftigkeit ist notwendig. Würde Israel die Waffen niederlegen, müsste es unmittelbar mit Raketen seiner Feinde rechnen. So wie damals im Mai 1948, als es direkt nach seiner Gründung von fünf arabischen Armeen angegriffen wurde. Aus israelischer Sicht hat sich seitdem an der Bedrohung nichts geändert. Daher sieht man nicht dabei zu, wie der Iran seinen militärischen Einfluss in Syrien ausbaut – und damit eine Front an der Nordgrenze schafft. Israels Luftschläge gegen unterirdische iranische Stellungen sind präventiv. Sie sollen einem großen, womöglich atomaren Konflikt mit dem Iran vorbeugen, den die Welt nicht zulassen darf. Die Aktionen senden einerseits Signale an Russland und die USA, andererseits an den Iran selbst. Israel fordert Putin auf, den Iran in Syrien kleinzuhalten, und verlangt von Trump, das Atomabkommen mit Iran zu kündigen. Und die Botschaft nach Teheran: Im Ernstfall ist Israel bereit, iranische Nuklearbunker zu bombardieren.

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