MZ-Kommentar zu Hartz IV

Halle (ots) – Die gute Nachricht ist ja: Die Arbeit geht uns nicht aus. Die herausfordernde Nachricht ist: In vielen Fällen werden die, die ihren Job verlieren, nicht ohne weiteres für gleichzeitig neu entstehende Arbeitsplätze in Frage kommen. Die Politik muss sich endlich der sozialen Frage der Zukunft zuwenden: Wie organisieren wir Weiterbildung für alle, deren Jobs bedroht sind? Die Chance zum lebenslangen Lernen ist in Zeiten des schwer berechenbaren Wandels eine Gerechtigkeitsfrage. Ohne sie lässt sich auch der Fachkräftemangel nicht bekämpfen.

Quellenangaben

Textquelle:Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/47409/3931784
Newsroom:Mitteldeutsche Zeitung
Pressekontakt:Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Spahn zur Hartz-IV-Debatte: Langzeitarbeitslosigkeit abbauen, Kinderzuschlag reformieren Düsseldorf (ots) - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich mit konkreten Vorschlägen in die Debatte um Grundeinkommen und Hartz IV eingeschaltet: "Arbeit muss sich lohnen. Das ist der entscheidende Grundsatz. Wir haben deshalb in der Koalition das klare Ziel, Vollbeschäftigung zu erreichen und Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen", sagte Spahn der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Der CDU-Politiker hat dabei insbesondere Familien im Blick, die Hartz IV beziehen: "Genauso wichtig ist es, den Kinderzuschlag, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, klug weiterzuent...
„Mitteldeutsche Zeitung“ (Halle) zu Gauland-Äußerung Halle (ots) - Die Empörung, die seine Äußerungen ausgelöst haben, wird Gauland nicht bedrücken. Im Gegenteil: Auffallen gehört so sehr zum Erfolgskonzept der AfD, dass eine Rede ohne Entgleisungen mittlerweile schon die größere Nachricht wäre. Zu denken geben sollte das allen, auch denen, die die AfD wählen und unterstützen. Den Status als Protestpartei hat diese Partei endgültig verloren. Die Gesinnung des Führungspersonals liegt offen zu Tage. Sie ist keine Nebensächlichkeit. Es kann niemand sagen, er habe es nicht gewusst.QuellenangabenTextquelle: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch n...
Kommentar zum Vorschlag, Kommunen sollten statistische Daten ihrer Bürger verkaufen Stuttgart (ots) - Eine einfache Weitergabe amtlicher, also zwangsläufig erhobener persönlicher Daten zu privatwirtschaftlichen Zwecken darf vom Gesetzgeber nicht zum Geschäftsmodell erhoben werden. Erst recht nicht ohne eine eingeholte, unverklausulierte Zustimmung der Betroffenen. Denn der freie Markt stößt bei sensiblen Daten an seine Grenzen. Das verlockende Daten-Öl ist zu schmierig, um sich daran auf Dauer nicht die Hände schmutzig zu machen. Gut, dass eine wie Stadt Stuttgart da nicht mitmischen will.QuellenangabenTextquelle: Stuttgarter Nachrichten, übermittelt durch news aktuellQ...