Stresstest für die EU

Berlin (ots) – Beim ersten Mal waren es indiskutable sechs Wochen Schonfrist. Jetzt gewährt Donald Trump der Europäischen Union in den Verhandlungen mit den USA nur noch vier Wochen Bedenkzeit. Steht bis 1. Juni keine Vereinbarung, die den protektionistischen Trieb des amerikanischen Präsidenten befriedigt, dann wird es endgültig Ernst mit Zollaufschlägen für Stahl- und Aluminium-Produzenten aus der EU. Sowohl Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und die federführende EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hatten klargestellt, dass man mit der willkürlich von Trump eingestellten Stoppuhr im Rücken nicht fair verhandeln kann. Wie nun unter höchstem Zeitdruck eine Lösung angebahnt werden soll, mit der Trump und die EU gleichermaßen leben können, ist derzeit nicht erkennbar.

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