Wilhelm-Lorch-Stiftung vergibt Förderpreise in Rekordhöhe

Frankfurt/Main (ots) – Ein neuer Rekord: Erstmals vergibt die Wilhelm-Lorch-Stiftung Förderpreise in Höhe von mehr als 100.000 Euro. Das Geld geht an begabte Nachwuchskräfte der Textil- und Modebranche, um sie bei ihrer Aus- und Fortbildung zu unterstützen sowie an zwei Ausbildungsinstitutionen.

Den Rahmen für die Verleihung der Förderpreise am 2. Mai bildet das Forum der TextilWirtschaft, das dieses Jahr zum 60. Mal stattfindet. Es gilt als bedeutendster Kongress des Modebusiness‘ in Deutschland. Rund 500 geladene Gäste aus der Fashionbranche sind vor Ort in der Print Media Academy in Heidelberg. Dadurch gewinnen die Leistungen der Preisträger eine besondere Wirkung in der Fachöffentlichkeit.

Die Preisträger

15 Talente erhalten für ihre Projekte aus den Bereichen Kreation, Wirtschaft, und Technik Preise von 4.000 und 6.000 Euro für ihre Weiterbildung und zwei Bildungseinrichtungen für ihre Projekte jeweils rund 8.000 Euro. Insgesamt werden damit Fördergelder in Höhe von 102.300 Euro ausgeschüttet.

Fünf Preise werden im Bereich Kreation vergeben. Elisa Paulina Herrmann ließ sich von ihrer Heimat Pforzheim inspirieren. Mit der Gefühlswelt junger Männer beschäftigte sich Rebecca Heine. Bei Anna Fischer stand die Wahrnehmung des Frauenkörpers im Fokus. Wanda Wollinsky gewann Inspirationen aus Artikeln von Otto.de. New Yorks Subway war Inspirationsquelle für Katharina Grobheiser.

Vier Preise werden in der Kategorie Wirtschaft vergeben. Anne-Maike Jennrich beschäftigte sich mit der Personalisierung der Kundenansprache bei Walbusch. Lisa Kelm entwickelte ein Marketing-Konzept für das Label „Unter Pinien“. Mit dem Thema Augmented Reality in der Fashion-/Beauty-Branche setzte sich Leyla Salavati auseinander. Sara Lagodni erstellte ein Konzept für eine nachhaltige Bonprix-Kollektion. Neue Chancen für europäische Wolle untersuchte Yolanda Leask in ihrer interdisziplinären Arbeit.

Aus dem Bereich Technik werden drei Arbeiten ausgezeichnet. Sophia Wiskott entwickelte Rucksackträger auf Basis von Flachgestricken. Mit der Digitalisierung der Wäschepflege beschäftigte sich Claudia Heller. Vera Gail zeigte auf, wie beheizbare Stoffe produziert werden können. Tabea Horstmann und Nils Boelsen werden mit Förderpreisen für die Weiterbildung im Handel ausgezeichnet.

Zudem fördert die Wilhelm-Lorch-Stiftung Projekte der Hochschule für Künste Bremen und der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

Am Donnerstag wird das 60. Forum der TextilWirtschaft mit einem Kongress im Schwetzinger Schloss fortgesetzt. Zum Thema „Willkommen, Zukunft. Die Mode zwischen Hi-Tech und Hi-Life“ referieren unter anderen Roland Auschel, Vorstandsmitglied der adidas AG, und Spencer Fung, CEO der Li & Fung Group aus Hong Kong.

Wilhelm-Lorch-Stiftung

Die Wilhelm-Lorch-Stiftung trägt den Namen des 1966 verstorbenen Verlegers und Gründers der „TextilWirtschaft“, dem ersten von heute über 100 Fachmagazinen und -zeitschriften der dfv Mediengruppe. Das Stiftungsvermögen beläuft sich heute auf gut 2,85 Millionen Euro (Stand Dezember 2017).

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe sowie die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Aus allen Bereichen der gesamten Textilwirtschaft werden nach Maßgabe des Stiftungszwecks begabte Nachwuchskräfte bei ihrer Aus- und Fortbildung gefördert.

Quellenangaben

Textquelle:TextilWirtschaft, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/55751/3932232
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