Blaumachen an Brückentagen ist verbreitet Teamgeist hilft gegen Egoismus Matthias Bungeroth

Bielefeld (ots) – Wer feiert, kann auch arbeiten – diese Weisheit haben wir alle sicher schon oft von unseren Omas und Opas gehört. Doch nicht durchgängig werden die in der Welt als so fleißig, zuverlässig und verantwortungsbewusst geltenden deutschen Arbeitnehmer ihrem guten Ruf gerecht, glaubt man der Studie einer Krankenkasse. Denn diese hat nun belegt, dass es neben dem sprichwörtlichen Blauen Montag auch das Phänomen des Blaumachens an Brückentagen gibt. Diese in Zahlen gegossene Erkenntnis überrascht uns nicht wirklich, ist dieses Fehlverhalten doch in den Fluren der Bürotürme und den Hallen der produzierenden Unternehmen schon millionenfach diskutiert worden. Volkswirtschaftler tun sich schwer, den negativen Effekt zu beziffern, den dieses Blaumachen auf die Produktivität hat; exakte Untersuchungen dazu gibt es nicht. Blaumachen an Brückentagen schadet zuallererst dem Arbeitsklima in den Betrieben und Behörden und damit auch der Produktivität. Insofern schadet sich die Belegschaft als Ganzes damit selbst. Verbote, Moralpredigten oder Ausgrenzung sind mit Sicherheit kein probates Mittel, dem Blaumachen beizukommen. Setzen wir echten Teamgeist dagegen. Teams, die zusammenhalten, sich übers Jahr gesehen Brückentage und Arbeitsbelastung teilen. Dann reduziert sich automatisch die Wahrscheinlichkeit des Blaumachersyndroms. Und Oma hat am Ende wieder mal recht.

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