Erschreckende Nachlässigkeit – Hälfte der Deutschen verschlüsselt wichtige, persönliche Daten …

Jena (ots) –

Anmoderationsvorschlag: Wenn wir etwas vor neugierigen Blicken verstecken wollen, schließen wir es ein. Wenn wir das Haus verlassen, schließen wir die Tür ab – und wenn wir das Auto irgendwo abstellen, bleibt auch das nicht unverschlossen. Sind wir allerdings im World Wide Web unterwegs, sind wir eher nachlässig damit, was andere von uns sehen können. Bei gut der Hälfte der Deutschen steht der Zugang zu persönlichen Daten laut einer aktuellen Umfrage des Security-Unternehmens ESET so weit offen wie ein Scheunentor. Mehr dazu von Helke Michael.

Sprecherin: Es ist schon kurios: Knapp 85 Prozent der Deutschen wissen zwar, dass sie persönliche Daten eigentlich besser verschlüsseln sollten. Trotzdem macht es aber mehr als die Hälfte nur selten – und dann oft auch noch falsch.

O-Ton 1 (Thomas Uhlemann, 20 Sek.): „Nicht jeder glaubt, dass er Daten hat, die Interesse wecken könnten bei Dieben, bei Angreifern, wie auch immer. Das ist immer ein ganz wichtiger Fehlglaube. Das sehen wir auch beim Diebstahl von privaten Fotos zum Beispiel. Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass, viele sagen, sie würden ihre Festplatten verschlüsseln, aber eben nicht die Backup-Datenträger, sprich die Backup-Festplatte oder eben den USB-Stick.“

Sprecherin: Sagt der ESET-Sicherheits-Experte Thomas Uhlemann und empfiehlt:

O-Ton 2 (Thomas Uhlemann, 14 Sek.): „Alles was ich bewegen kann, sollte ich auf jeden Fall verschlüsseln. Das heißt, den Laptop, den ich zum Beispiel mit in den Urlaub nehme, dass der mir nicht aus dem Hotel gestohlen wird und dann, ohne mein Passwort für die Anmeldung zu kennen, trotzdem an alle Daten gekommen wird. Und natürlich, so ein kleiner USB-Stick ist auch schnell verloren.“

Sprecherin: Noch wichtiger ist eine sichere Verschlüsselung für Unternehmen. Gerade die kleinen Betriebe müssen Gas geben. Denn die neue Datenschutzgrundverordnung sieht vor, …

O-Ton 3 (Thomas Uhlemann, 18 Sek.): „…dass ich als Normalbürger ein Anrecht darauf habe, dass sämtliche Unternehmen, die Daten von mir erheben, diese auch bestmöglich schützen. Da gehört eben der Virenschutz dazu. Aber eben auch und vor allem die Verschlüsselung, dass eben die Daten nicht mehr so schnell gestohlen werden können. Oder selbst wenn sie gestohlen werden, dass damit nichts angefangen werden kann.“

Sprecherin: Ob nun aber Unternehmen oder Privatperson – auf Nummer sicher geht nur, wer sensible Daten richtig schützt. Und keine Angst: Das kann wirklich jeder.

O-Ton 4 (Thomas Uhlemann, 22 Sek.): „Es ist tatsächlich heutzutage wenig aufwendig und wenig teuer, zuverlässige Softwares zu haben, die einem die Verschlüsselung abnehmen. Das kann einerseits der Bestandteil von Security-Suiten sein, wie unsere ESET-Smart-Security- Premium zum Beispiel, oder eben auch für die Unternehmensanwender die Endpoint-Encryption. Die Software ist also da, sie muss halt bloß eingesetzt werden – und das wird sie von knapp 70 Prozent eben leider noch nicht.“

Abmoderationsvorschlag: Wenn Sie in Sachen Datensicherung auch noch Nachholbedarf haben – alle Infos, wie Sie Ihre Daten richtig schützen, gibt’s auch noch mal im Netz auf eset.de. Hier finden Sie auch direkt Hilfe, um eventuelle Sicherheitslücken zu schließen.

Quellenangaben

Textquelle:ESET Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell
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