Die Schwächen der Fondsindustrie

Itzehoe (ots) – Kleine Beträge werden angelegt, das Risiko ist breit gestreut, der Anleger muss nicht ständig das komplizierte Thema Börse verfolgen: „Investmentfonds sind eine hervorragende Anlageform“, sagt Jörg Wiechmann. „Zumindest in der Theorie.“ Die Praxis allerdings sehe leider oft anders aus, so der Geschäftsführer des Itzehoer Aktien-Clubs (IAC).

Denn: „80 bis 90 Prozent der Fondsmanager verfehlen regelmäßig ihr Ziel, den Markt zu schlagen.“ Erfolgreich seien die Fonds mit einer langfristigen Orientierung, das habe auch eine Studie des Centre for Financial Research der Kölner Universität gezeigt. Das überrasche wenig, so Wiechmann: „Jedes Kind weiß, dass gerade Aktien eine langfristige Anlageform sind.“

Doch die Fondsindustrie selbst agiere meist kurzfristig. Ein gutes Drittel der neuen Fonds verschwinde innerhalb der ersten fünf Jahre wieder vom Markt, den Anlegern blieben die Verluste. Die durchschnittliche Lebensdauer aller Fonds betrage nur 7,5 Jahre, erläutert Wiechmann. „Und ein Fondsmanager betreut seinen Fonds gar durchschnittlich nur 3,5 Jahre — viel zu kurz für eine langfristig erfolgreiche Anlage- und Geschäftspolitik.“

Es gibt sie, die erfolgreichen Fonds. Aber: Keiner der Top-Investoren des vergangenen Jahrhunderts von George Soros bis Warren Buffett sei aus einer Bank gekommen. Auch der IAC setze mit seinem Fonds „TOP-Investors Global“ auf solche bankenunabhängigen Investoren. Und das erfolgreich: In den zehn Jahren des Bestehens habe der Fonds bis Anfang 2018 das Geld der Anleger glatt verdoppelt, betont Wiechmann. Eine Zinsanlage hätte dafür jährlich 11,2 Prozent Zinsen abwerfen müssen – „im aktuellen Nullzins-Umfeld vollkommen utopisch“.

Quellenangaben

Textquelle:Itzehoer Aktien Club GbR, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/118553/3936506
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