Schlaganfall: Jeder dritte Betroffene kann kein selbstständiges Leben mehr führen

München (ots) – Hohes Cholesterin als eine Ursache für Schlaganfälle wird unterschätzt

– Vorbeugung und Behandlung werden nicht ausgeschöpft – Aktuelle Umfrage: 70 Prozent der Deutschen sehen Aufgabe der Selbstbestimmung als sehr große Krankheitslast

Über 260.000 Menschen erleiden in Deutschland im Jahr einen Schlaganfall.(1) Rund jeder dritte Patient stirbt innerhalb eines Jahres.(2) Von den Überlebenden können 30 Prozent kein selbständiges Leben mehr führen, weitere 30 Prozent der Patienten erleiden irreversible Folgeschäden bei einem Schlaganfall.(3) Der Schlaganfall ist einer der Hauptgründe für die Pflegebedürftigkeit im Erwachsenenalter.(1) Anlässlich des Tags des Schlaganfalls am 10. Mai warnen Experten, Präventions- sowie Therapiemöglichkeiten werden in Deutschland nicht ausreichend genutzt.

Vorbeugen: Zu hohes Cholesterin als Risikofaktor für Schlaganfall unterschätzt

80 Prozent der Schlaganfälle sind so genannte ischämische Schlaganfälle und somit, wie die meisten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Folge von Artherosklerose.(4) Eine der Hauptursachen für Atherosklerose sind erhöhte Bluttfett-Werte wie zum Beispiel ein erhöhtes LDL-Cholesterin. „Dieser Risikofaktor für einen Schlaganfall ist heute leicht zu behandeln, aber leider wird ein erhöhter LDL-Cholesterin-Wert nach wie vor unterschätzt“, sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH. Etwa 2,5 Millionen Menschen, das sind 4 von 5 Deutschen, mit stark erhöhten Blutfett-Werten erreichen in Deutschland die empfohlenen Zielwerte für LDL-Cholesterin nicht.(5) „Über die klassischen Präventionsmaßnahmen, wie eine gesündere Ernährung, wird viel gesprochen“, so Stampfli. „Bei den meisten Hochrisikopatienten, die bereits einen Schlaganfall hatten, reichen diese Maßnahmen allerdings nicht aus. Mit Hilfe von verschiedenen medikamentösen Therapien und im Bedarfsfall durch eine kontinuierliche Intensivierung der Therapie kann ihr LDL-Cholesterin weiter gesenkt werden und angestrebte Zielwerte können erreicht werden. Zu dieser sogenannten Sekundärprävention müssen die Hochrisikopatienten jedoch stärker aufgeklärt und dann zur Therapietreue motiviert werden.“

Amgen-Umfrage: Eingeschränkte Selbstbestimmung ist große Krankheitslast (6)

Die langfristigen Folgen eines Schlaganfalls reichen je nach Schwere von Kommunikationsproblemen bis hin zu bleibenden Lähmungen. Betroffene brauchen aufgrund dieser Beeinträchtigungen oftmals Hilfe von Angehörigen oder Pflegekräften. Auf Andere im Krankheitsfall angewiesen zu sein, sehen 70 Prozent der Menschen als sehr große Belastung an, so eine aktuelle Amgen-Studie.(6) Vom Partner, den Kindern oder sogar Fremden gewaschen und angezogen zu werden, ist vielen unangenehm. Immer fragen zu müssen und nicht alles einfach selbstständig erledigen zu können, schränkt viele Menschen in der eigenen Vorstellung stark ein. Das finden sie sehr viel schlimmer als beispielsweise finanzielle Einbußen (40 Prozent), regelmäßige Behandlungen beim Arzt (29 Prozent) und äußere Makel (27 Prozent) infolge einer Erkrankung.(6) Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zum medizinischen Fortschritt im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen.(6)

Zur Studie

Für die Studie „Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung“ wurden 1.000 Deutsche im Auftrag von Amgen repräsentativ zu medizinischem Fortschritt und Biopharmazeutika als besonders innovativen Arzneimitteln befragt. Die Befragung führte Toluna im Dezember 2017 online durch.

Über Amgen

Amgen ist ein weltweit führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit nahezu 20.000 Mitarbeitern in mehr als 75 Ländern seit über 35 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit fast 650 Mitarbeitern jeden Tag daran, Patienten zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Patienten mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei Entzündungserkrankungen eingesetzt. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline und werden bald Biosimilars mit in unser Portfolio aufnehmen. www.amgen.de

Referenzen

1. http://ots.de/JzwSWi, letzter Abruf: April 2018 2. http://ots.de/VmfLDE , letzter Abruf: April 2018 3. http://ots.de/PmyOCi, letzter Abruf: April 2018 4. http://ots.de/Rvz2yC, letzter Abruf: April 2018 5. Michailov, G. et al. (2015): Therapie der Hypercholesterinämie bei Hochrisikopatienten in Deutschland: Leitlinien vs. Versorgungsrealität; DGK Abstract P806. 6. Amgen-Studie „Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung“, Marktforschungsinstitut Toluna, Dezember 2017

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen Erwartungen und Einschätzungen von Amgen basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme von Aussagen über Fakten aus der Vergangenheit, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Dies gilt auch für Aussagen über Ertragsprognosen, Betriebsergebnismargen, Investitionsaufwendungen, liquide Mittel oder andere Finanzkennzahlen, erwartete gerichtliche, schiedsgerichtliche, politische, regulatorische oder klinische Ergebnisse oder Praktiken, Verhaltensmuster von Kunden und Verschreibern, Entschädigungsaktivitäten und -ergebnisse sowie andere ähnliche Prognosen und Ergebnisse.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von Amgen eingereichten Security and Exchange Commission-Berichten näher beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K. Sofern nichts anderes angegeben ist, trifft Amgen diese Aussagen zum vermerkten Datum und verpflichtet sich nicht dazu, in diesem Dokument enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen, Ereignisse eintreten oder aufgrund anderer Gründe.

Für zukunftsgerichtete Aussagen kann keine Garantie übernommen werden und tatsächliche Ergebnisse können von den erwarteten abweichen. Unsere Ergebnisse werden dadurch beeinflusst, wie erfolgreich wir neue und bestehende Produkte im In- und Ausland vermarkten. Sie hängen von klinischen und regulatorischen Entwicklungen ab, die aktuelle und zukünftige Produkte betreffen, von der Umsatzsteigerung bei kürzlich eingeführten Produkten, vom Wettbewerb mit anderen Produkten (einschließlich Biosimilars), von Problemen oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte sowie von globalen Wirtschaftsbedingungen. Darüber hinaus wird der Vertrieb unserer Produkte vom Preisdruck, der Wahrnehmung in der Politik und der Öffentlichkeit und von den Erstattungsrichtlinien der privaten und gesetzlichen Krankenkassen sowie Behörden und Managed Care Provider beeinflusst und kann zudem von Entwicklungen bei gesetzlichen Bestimmungen, klinischen Studien und Richtlinien sowie nationalen und internationalen Trends zur Eindämmung von Kosten im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Überdies unterliegen unsere Forschungs- und Testarbeit, unsere Preisbildung, unser Marketing und andere Tätigkeiten einer starken Regulierung durch in- und ausländische staatliche Aufsichtsbehörden. Wir oder andere könnten nach der Markteinführung unserer Produkte Sicherheits- oder Herstellungsprobleme oder Nebenwirkungen feststellen. Unser Unternehmen könnte von behördlichen Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsklagen betroffen sein. Darüber hinaus könnte unser Unternehmen von neuen Steuergesetzen betroffen sein, die zu erhöhten Steuerverbindlichkeiten führen. Für den Fall, dass wir unseren Verpflichtungen aus der mit den US-Regierungsbehörden geschlossenen Vereinbarung zur Unternehmensintegrität nicht nachkommen, drohen beträchtliche Sanktionen. Außerdem könnte der Schutz der für unsere Produkte und unsere Technologie angemeldeten und erteilten Patente von unseren Mitbewerbern angegriffen, außer Kraft gesetzt oder unterlaufen werden. Zudem könnten wir in aktuellen oder zukünftigen Rechtsstreitigkeiten unterliegen. Wir führen einen Großteil unserer kommerziellen Fertigung in wenigen Schlüsselbetrieben durch und sind darüber hinaus bei unseren Herstellungsaktivitäten teilweise von Dritten abhängig. Lieferengpässe können den Vertrieb bestimmter aktueller Produkte und die Entwicklung von Produktkandidaten beschränken. Zudem stehen wir bei vielen der von uns vermarkteten Produkte sowie in Bezug auf die Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte in Konkurrenz zu anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten kann nicht garantiert werden, und der Schritt vom Konzept zum Produkt ist nicht gesichert. Daher kann nicht dafür garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat erfolgreich sein und vermarktet werden wird. Des Weiteren werden manche Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Die Entdeckung signifikanter Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt, kann auf eine gesamte Produktklasse zurückfallen und den Vertrieb der betreffenden Produkte, unser Unternehmen und unser Betriebsergebnis stark beeinträchtigen. Die Akquisition anderer Unternehmen oder Produkte unsererseits sowie unsere Anstrengungen zur Eingliederung aufgekaufter Betriebe kann fehlschlagen. Möglicherweise gelingt es uns nicht, Geld zu günstigen Konditionen am Kapital- und Kreditmarkt aufzunehmen oder überhaupt Geld aufzunehmen. Wir sind immer stärker von IT-Systemen, Infrastruktur und Datensicherheit abhängig. Unser Aktienkurs schwankt und kann von unterschiedlichsten Ereignissen beeinflusst werden. Unser Geschäftserfolg kann die Zustimmung unseres Verwaltungsrats zur Ausschüttung einer Dividende sowie unsere Fähigkeit zur Zahlung einer Dividende oder zum Rückkauf unserer Stammaktien beschränken.

Die wissenschaftlichen Informationen, die in dieser Medianote besprochen sind, und die in Verbindung zu unseren sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten stehen sind vorläufig und investigativ. Solche sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten sind nicht von der U.S. Food and Drug Administration zugelassen und es können keine Rückschlüsse hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit der sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten gezogen werden.

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Quellenangaben

Textquelle:Amgen GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30303/3936788
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