Starker Außenhandel mit der EU kompensiert Schwäche auf Drittmärkten

Berlin (ots) – „Die deutschen Unternehmen schlagen sich weiterhin wacker auf den internationalen Märkten. Trotz eines schwachen Märzergebnisses steht nach dem ersten Quartal ein Plus von fast 3 Prozent in den Büchern. Der Außenhandel ist damit nach wie vor Motor der deutschen Wirtschaft.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Februar 2018 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 116,1 Milliarden Euro exportiert und damit im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent weniger. Mit einem Warenwert von 90,9 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe zurückgegangen, im Vorjahresvergleich um 2,3 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 25,2 Milliarden Euro ab.

„Trotz positiver Zahlen sehen wir aber auch schon die ersten Auswirkungen der globalen Störfeuer und Unsicherheiten. Nicht nur ist der Handel mit Großbritannien bedeutend gesunken, auch der Warenaustausch mit den USA ist um einiges zurückgegangen. Die EU-Mitgliedsstaaten hingegen haben sich einmal mehr als wichtigster Partner erwiesen. Dies unterstreicht erneut die Bedeutung der EU für Deutschland. Angesichts des immer näher rückenden Brexits, der politischen Hängepartie in Italien und den globalen Spannungen in der Handelspolitik gilt es sicherzustellen, dass die EU auf sicheren Beinen steht. Nur gemeinsam haben wir genügend Gewicht, um die momentanen Unberechenbarkeiten zu bewältigen“, so Bingmann abschließend.

11, Berlin, 8. Mai 2018

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