Kommentar Mann auf Abruf = Von Florian Rinke

Düsseldorf (ots) – Audi stoppt die Auslieferung von Fahrzeugen, weil sie wohl illegale Abschalteinrichtungen enthalten. Das heißt auch: Knapp drei Jahre nach Bekanntwerden des Abgasskandals im Volkswagen-Konzern ist weiterhin unklar, wie viele Modelle bei der Tochter manipuliert wurden. Immer wieder ist es die Premiummarke, die im Fokus steht. Längst gilt Audi als Keimzelle vieler Manipulationen. Als Konsequenz wurde der Vorstand umgebaut. Das Gremium besteht aus sieben Personen, fünf von ihnen sind maximal ein Jahr im Amt, einer knapp fünf – und einer elf: Rupert Stadler. Der Audi-Chef hat all die Turbulenzen bislang unbeschadet überstanden, auch weil sich die Großaktionäre, die Familien Porsche und Piëch, schützend vor ihn gestellt haben. Die Frage ist, wie lange diese Nibelungentreue noch angebracht ist? Gegen Stadler wird zwar nicht ermittelt, er macht als Aufklärer aber eine schlechte Figur. Wenn VW-Chef Herbert Diess den Konzern tatsächlich „anständig“ machen will, muss er als künftiger Audi-Chefaufseher die Probleme schnell in den Griff bekommen. Zur Not auch ohne Stadler.

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