ELTERN-Studie überrascht: Dass junge Eltern unter Schlafmangel leiden, ist ein Ammenmärchen

Hamburg (ots) –

Großteil der Eltern mit Kindern im Babyalter kann heute mit Schlafmangel gut umgehen / Eltern-Kind-Beziehung ist enger als früher / Säuglinge schlafen heute häufiger mit im Elternbett

Wer ein Baby hat, hat zwangsläufig schlaflose Nächte, daher ist „Schlafen“ ein Dauerbrenner frischgebackener Eltern. Überraschenderweise fühlen sich aber 59 Prozent der Eltern mit Kindern bis 18 Monaten durch das unruhige Schlafverhalten ihres Babys gar nicht belastet. Lediglich zwölf Prozent der Befragten bejahen die Aussage, unter permanentem Schlafmangel zu leiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Onlinestudie im Auftrag des Magazins ELTERN in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov. Im Zeitraum vom 16. bis 24. Februar 2018 wurden 1.009 Eltern mit Kindern unter vier Jahren zu ihrem eigenen Schlafverhalten und dem ihrer Sprösslinge befragt.

Wie man sich bettet, so schläft man (besser): Eine mögliche Begründung hierfür könnte sein, dass sich der Schlafplatz kleiner Kinder verändert hat. 38 Prozent der Babys bis sechs Monate schlafen mit im Elternbett – ihre Eltern müssen damit nachts deutlich seltener aufstehen. Zum Vergleich: Bei der ELTERN-Schlafumfrage im Jahr 2009 lag der Anteil der „Elternbett-Babys“ noch bei lediglich elf Prozent.

Die aktuelle ELTERN-Studie verdeutlicht die enge Eltern-Kind-Beziehung auch in anderen Bereichen rund ums Einschlafen: So ist Schreien lassen für den Großteil der Eltern mit Kindern bis 18 Monate (79 Prozent) keine Option. Und auch Einschlafprogramme verlieren für sie an Bedeutung – 91 Prozent haben dieses Angebot noch nie ausprobiert. Vielmehr setzt ein Großteil (66 Prozent) auf feste, individuelle Einschlafrituale. Am beliebtesten ist das Singen (36 Prozent), gefolgt vom Vorlesen oder Erzählen mit 32 Prozent.

Weitere Fakten und Tipps zum Thema Schlafen bietet die aktuelle Ausgabe von ELTERN (Heft 06/2018, ab heute im Handel).

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