Statement Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen …

München (ots) – „Es ist mehr als bedauerlich, dass sich die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückziehen. Internationale Spannungen führen zu Verunsicherung und das ist negativ für die Wirtschaft. Langsam war der wirtschaftliche Motor mit dem Iran zum Laufen gekommen. Im Jahr 2017 lag das bayerische Exportvolumen im Iran bei 356 Millionen Euro. Das ist mit einer Steigerung von gut 29 Prozent im Jahr 2017 und von gut 20 Prozent in den ersten beiden Monaten in 2018 ein sehr dynamisches Wachstum, wenn auch auf niedrigem Niveau. Dieser Aufschwung ist jetzt gefährdet.

Die vbw hatte im September 2015 eigens ein Büro in Teheran eröffnet und seitdem kontinuierlich die Geschäftsbeziehungen zwischen bayerischen Firmen und iranischen Unternehmen sowie Organisationen gefördert.

Die Verunsicherung wird die Zuwachsraten der Handelszahlen wie im letzten Jahr nicht mehr ermöglichen. Die konkreten Auswirkungen lassen sich jetzt noch nicht absehen. Für heute gilt, dass das System des Handels zwischen der Bundesrepublik und dem Iran durch diese Entscheidung zuerst einmal nicht verändert ist, weil die entsprechenden Hilfen seitens der Bundesregierung von der Entscheidung unabhängig sind.

Es gilt nun, dass die EU mit China und Russland gemeinsam ein Bekenntnis für das Atomabkommen bekräftigen.“

Quellenangaben

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