Bei der Steuer passt was nicht

Straubing (ots) – Viele Bürger spüren: Da passt etwas nicht. Jahr für Jahr steigen die Einnahmen des Staates, zieht der Fiskus den Bürgern und Unternehmen mehr Geld aus der Tasche, ein Einnahmerekord jagt den nächsten. In Berlin beten sie die schwarze Null an wie das goldene Kalb. Die Bundesrepublik hat laut OECD die höchste Steuer- und Abgabenquote. Und dennoch erleben die Steuerzahler tagtäglich, dass der Staat nicht in der Lage ist, mit ihm anvertrauten Geld seinen originären Pflichten nachzukommen.

Quellenangaben

Textquelle:Straubinger Tagblatt, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/122668/3939896
Newsroom:Straubinger Tagblatt
Pressekontakt:Straubinger Tagblatt
Ressortleiter Politik/Wirtschaft
Dr. Gerald Schneider
Telefon: 09421-940 4449
schneider.g@straubinger-tagblatt.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Kita-Studie Bielefeld (ots) - Was ist wichtiger: mehr Erzieherinnen in der Kita oder die Beitragsfreiheit für die Eltern? Mehr Erzieherinnen. Damit die Jungen und Mädchen im »Kindergarten«, wie man früher sagte, aufblühen, braucht es genügend Fachkräfte, die auf sie eingehen, individuelle Stärken fördern und dabei helfen, Schwächen behutsam zu beseitigen. Leider sieht die Realität oft anders aus: Kitas sind teilweise zu Anstalten stundenweisen Verwahrens verkommen, weil der Personalschlüssel viel zu knapp bemessen ist. Aber nicht nur genügend Erzieherinnen machen eine gute Kita aus - hinzukommen müssen ge...
Landeskinderquote bei Medizinstudenten in Sachsen-Anhalt Halle (ots) - Ein Medizinstudienplatz ist in Deutschland ein rares Gut, mancher muss jahrelang darauf warten. Es werden sich gewiss junge Leute finden, die stattdessen eher zähneknirschend zehn Jahre in der Altmark praktizieren - und eben erst danach weggehen und dafür dann mit dem verdienten Geld bessere Chancen im Bieten um eine neue Praxis in der Großstadt haben. Im Zweifel hat der Staat dann die Preise bei der Übernahme von Praxen befeuert. Eine nachhaltige Versorgung sieht zwar anders aus, aber das Land hat den Mangel dann zumindest kurzfristig behoben. Politisch dürfte ein solches Vorg...
Israelzum Gaza-Streifen Bielefeld (ots) - Israel will am 14. Mai den 70. Jahrestag seiner Gründung feiern. Die Palästinenser nennen diesen Tag »Nakba«: Katastrophe. Und man muss leider befürchten, dass es zu einer solchen kommen könnte. Denn es gibt ein Szenario, das den jüdischen und demokratischen Staat mit Sorge umtreibt. Wie könnte Israel reagieren, wenn Hunderttausende Palästinenser im Westjordanland und im Gaza-Streifen am 14. Mai zur Grenze marschieren und gegen die Vertreibung vor 70 Jahren, gegen die Besatzung seit 51 Jahren, gegen die Abriegelung Gazas seit elf Jahren und für ein Recht auf Rückke...
Tags: