Umstrittene Prämiensparverträge

Halle (ots) – Halle. Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt warnt tausende Kunden verschiedener Sparkassen im Land davor, vorzeitige Kündigungen sogenannter Prämiensparverträge einfach hinzunehmen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitag-Ausgabe). Zuletzt hatte die Saalesparkasse in Halle vielen ihrer Kunden langjährige attraktive Anlagen gekündigt und ein Alternativangebot gemacht. Die Frist, dieses anzunehmen, läuft Ende Mai aus. „Das kann allenfalls dann ein Pflaster auf den erlittenen Verlust sein, wenn der Sparvertrag schon länger als 23 Jahre läuft“, sagte Ute Bernhardt von der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt.

Bei den Prämiensparverträgen hatten Sparkassen neben einer vergleichsweisen geringen Grundverzinsung ihren Kunden einen Bonus auf die jährliche Sparrate gezahlt. Geworben wurde mit einer Laufzeit von 25 Jahren, ab 15 Jahren ist ein Prämiensparvertrag überhaupt erst rentabel. Viele Menschen haben das Angebot als Altersvorsorge genutzt. „Die berechtigten Kundenerwartungen wurden mit der vorzeitigen Kündigung grundlegend getäuscht“, erklärt Ute Bernhardt.

Quellenangaben

Textquelle:Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/47409/3940350
Newsroom:Mitteldeutsche Zeitung
Pressekontakt:Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentar zur Frühjahrstagung von IWF und Weltbank Stuttgart (ots) - Wenn die Finanzminister und Notenbankpräsidenten aus Industrie- und Schwellenländern zur Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington zusammenkommen, herrscht vordergründig eitel Sonnenschein. Die Weltwirtschaft wächst so stark wie seit acht Jahren nicht mehr. Dennoch dürfte in vertraulichen Runden in Washington vor allem mit sorgenvoller Miene gesprochen werden. Denn die Risiken nehmen zu. Angesichts der vielen Konflikte steigt das Unbehagen. Allein der drohende Handelskrieg zwischen den USA und Europa könnte sich als Gefahr für den globalen Aufschwung erweisen. Vieles...
Runde: Deutschland im Warenkorb? – Chinas Shoppingtour – Donnerstag, 24. Mai 2018, 22:15 Uhr Bonn (ots) - Made in China. Ein Label mit zweifelhaftem Ruf. Es stand lange eher für Billigprodukte oder sogar Plagiate als für Qualität. Das soll sich ändern. Peking hat das Ziel ausgegeben, bis 2025 in vielen technologischen und industriellen Bereichen Weltmarktführer zu sein. Deswegen investiert China in Schlüsselindustrien, also auch in deutsche Firmen wie Daimler oder den Roboterhersteller Kuka. Laut Wirtschaftsexperten sind das Investitionen zu unfairen Bedingungen, denn europäische Firmen finden in China nicht die gleichen Freiheiten vor, wie chinesische hierzulande. Peking schützt eige...
Magnet 360 kündigt die Lightning Bolt Factory für Salesforce Lightning Bolt an, damit Unternehmen … Minneapolis (ots/PRNewswire) - Die neue Lightning Bolt Factory von Magnet 360, der Mindtree Salesforce-Praxis, bietet Unternehmen schnellere Möglichkeiten zum Aufbau von Communitys, die die Kommunikation mit wichtigen Zielgruppen verbessern Salesforce Lightning Bolt ermöglicht es Partnern, Salesforce Bolt-Lösungen zu erstellen und zu vertreiben. Diese Lösungen umfassen branchenspezifische Funktionen und Designs, mit denen Unternehmen eine Starthilfe zur Entwicklung ihres Portals oder ihrer Community erhalten. Magnet 360 (http://www.magnet360.com/), die Mindtree (http://www.mindtree.com/) Sales...