Maag: Verbesserungen in der Pflege bleiben zentrales Anliegen in dieser Wahlperiode

Berlin (ots) – Nach den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen steht nun das Pflegepersonal im Mittelpunkt

Der internationale Tag der Pflege am morgigen Samstag ruft nicht nur die Situation der Pflegebedürftigen in Erinnerung, sondern auch die der Pflegenden. Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag:

„Menschen, die uns, unsere Eltern und Großeltern pflegen, liegen uns am Herzen. Deshalb bleibt es auch in dieser Wahlperiode unser zentrales Anliegen, die Bedingungen in der Pflege zu verbessern.

Mit den drei Pflegestärkungsgesetzen haben wir in den vergangenen Jahren die Pflegeversicherung erstmals seit ihrer Einführung 1995 grundlegend reformiert. Fünf Milliarden Euro mehr stehen jetzt jährlich zur Verfügung. Den Kreis der Leistungsberechtigten haben wir erheblich ausgeweitet. Heute erhalten mehr als eine halbe Million Menschen, die auf pflegerische Hilfe angewiesen sind, das erste Mal überhaupt Leistungen aus der Pflegeversicherung. Dabei haben wir sichergestellt, dass niemand durch die neuen Pflegegrade schlechter gestellt wurde als vorher.

An diese Reformen knüpfen wir konsequent an, um die Rahmenbedingungen in der Pflege weiter zu verbessern: für die pflegebedürftigen Menschen selbst, für pflegende Angehörige und jetzt vor allem für professionelle Pflegekräfte – sowohl im Krankenhaus als auch in der Altenpflege.

In einem ersten Schritt bringen wir unser Sofortprogramm für 8.000 neue Fachkraftstellen im stationären Bereich auf den Weg. In einer konzertierten Aktion Pflege werden wir dann weitere Maßnahmen ergreifen, um die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in diesen wichtigen Berufen zu verbessern.

Wir planen z.B. eine verbesserte Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiter und eine bessere Personalausstattung in den Pflegeeinrichtungen. Selbstverständlich sorgen wir in der Altenpflege auch dafür, dass Sachleistungen kontinuierlich an die Personalentwicklung angepasst werden. Eine angemessene Vergütung des Pflegepersonals darf nicht zu Lasten der Pflegebedürftigen und ihren Familien gehen.

Ein wesentlicher Baustein zur Verbesserung der Situation in der Pflege ist die Reform der Ausbildung der Pflegeberufe, die wir in der letzten Wahlperiode gesetzlich verankert haben und nun zügig mit der neuen Prüfungs- und Ausbildungsverordnung abschließen werden. Damit gewährleisten wir, dass Schulabgänger, wie zugesagt, ab 2020 die neue, qualitativ hochwertige Pflegeausbildung beginnen können.“

Quellenangaben

Textquelle:CDU/CSU – Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/7846/3940499
Newsroom:CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressekontakt:CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Hebammenmangel: Arbeitsmarkt kommt in Bewegung Düsseldorf (ots) - - Stellenausschreibungen für Hebammen nehmen seit Anfang 2017 zu - Hebammen und Entbindungspfleger suchen seit Anfang 2017 vermehrt nach einer neuen Anstellung - Zahl der Geburten wächst in den letzten Jahren stärker als die Zahl der Hebammen Am 5. Mai steht der Internationale Hebammentag an. Es vergeht kaum eine Woche, in der es nicht neue Berichte dazu gibt, in welchen Regionen und Städten Hebammen fehlen. Dabei geht es um die Geburtsvor- und nachsorge, ebenso wie um die Geburtshilfe selbst. Die Zahl der Krankenhäuser mit Geburtsstationen sinkt. Die Brisanz des Themas hat ...
Studieren am Hasso-Plattner-Institut: Studieninformationstag für IT-Interessierte am 13. April Potsdam (ots) - IT-Experten sind weltweit in allen Branchen stark gefragt und die fortschreitende Digitalisierung erschließt weitere neue Berufs- und Betätigungsfelder. Ein besonders praxisnahes Informatikstudium bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und der Universität Potsdam (UP) an. Die ingenieurwissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengänge eröffnen dem IT-Nachwuchs vielfältige Karrieremöglichkeiten. Neben dem deutschlandweit einzigartigen Studiengang "IT-Systems Engineering" (Bachelor und Master) starten ab Wintersemester 2018/19 die z...
Chance auf Versorgungsverbesserung gewahrt Köln/Berlin (ots) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat heute in Köln seinen Abschlussbericht "Systematische Behandlung von Parodontopathien" veröffentlicht. Dazu sagte Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV): "Wir begrüßen die Ergebnisse des IQWiG in weiten Teilen, eröffnen sie doch die Möglichkeit, in den anstehenden Beratungen im Gemeinsamen Bundesausschuss substanzielle Verbesserungen im Kampf gegen die Volkskrankheit Parodontitis zu erreichen. Erfreulich ist vor allem, dass das IQWiG die ...