Merkel und Iran

Halle (ots) – Bislang war im transatlantischen Verhältnis Bedächtigkeit angesagt, insbesondere von der Unionskanzlerin. Der erste Bruch erfolgte vor einem Jahr, als Trump den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen verkündete – auch ein einseitiger Ausstieg. Merkel sagte damals, Deutschland könne sich nicht mehr auf die USA verlassen. Selbst ihr geht die Geduld aus. Es verschiebt sich etwas im internationalen und im deutsch-amerikanischen Verhältnis. Etwas Besonderes war dies über Jahrzehnte. Nun sind selbst die USA-Freunde in der Regierung nicht sicher, ob sie noch von einem Verbündeten sprechen können.

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zur Kinder- und Jugendhilfe Bielefeld (ots) - Jugendamtsmitarbeiter werden gern an den Pranger gestellt, wenn Fälle von Kindesmissbrauch und Verwahrlosung bekannt werden. »Die hätten doch öfter und genauer hinschauen müssen« heißt es dann. Um das leisten zu können, brauchen die Frauen und Männer im Jugendamt die nötige Zeit. Die steht nur dann zur Verfügung, wenn die Zahl der Fälle, um die sie sich kümmern müssen, überschaubar bleibt und zu bewältigen ist. Bei 100 Fällen gleichzeitig gerät die Arbeit vor allem für Nachwuchskräfte zum Realitätsschock. Wen wundert es da, dass viele die unbefriedigende Situation nicht lange...
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Debatte um Militärschlag beherrscht Syrien-Konflikt Europa muss handeln Thomas Seim Bielefeld (ots) - Die Bundeskanzlerin hat eine Beteiligung an einem Militärschlag in Syrien ausgeschlossen. Das ist gut so. Man würde sich allerdings etwas ruhiger fühlen, wenn die Richtlinienkompetenz der Kanzlerin in der Außenpolitik nicht auf dem Status des "Nein" verharren würde. Das gilt um so mehr, wenn es wie so häufig bei dieser Regierungschefin gar kein "Nein" ist. Politisch nämlich scheint sie eine Aktion mittragen zu wollen. Das hat - leider - nicht die Qualität ihres Vorgängers im Irak-Konflikt Anfang der 2000er Jahre. Man mag einwenden, dass eine Strategie wie die Schröders gegen ...

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