NRW-Innenminister sieht Gefahr von Messerattentaten „immer und überall“

Düsseldorf (ots) – Angesichts der jüngsten Terrorattacke von Paris hat NRW-Innenminister Herbert Reul die Länder zu einem besseren Austausch nachrichtendienstlicher Erkenntnisse aufgerufen. „Wir müssen uns gegenseitig einfach mehr vertrauen“, sagte der CDU-Politiker der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). Das gelte für den Bund und die Länder, aber auch für Europa. Nach seinen Erkenntnissen gebe es derzeit zwar keine Anzeichen für eine große konzertierte Aktion des IS in Europa. „Trotzdem müssen wir nach wie vor mit Messerattacken von Einzeltätern rechnen – immer und überall“, sagte Reul. In NRW liege der Fokus nach wie vor auf der Beobachtung von Einzelpersonen, also insbesondere von Gefährdern und gewaltbereiten Salafisten. „Unsere Sicherheitsbehörden versuchen, diese Menschen sehr genau im Blick zu behalten und, wann immer es geht, auch strafrechtlich gegen sie vorzugehen“, sagte Reul.

www.rp-online.de

Quellenangaben

Textquelle:Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30621/3942252
Newsroom:Rheinische Post
Pressekontakt:Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentar Datenklau ist kein Kavaliersdelikt = Von Antje Höning Düsseldorf (ots) - Es gibt gute Gründe, sich kritisch mit Gesundheitswesen und Klinikfinanzen auseinanderzusetzen. Dass die Deutschen Weltmeister bei Hüft- und Knie-Operationen sind, hat zum Beispiel nichts mit ihrem Knochenbau zu tun, sondern mit finanziellen Fehlanreizen. Diese führen dazu, dass Wald-und-Wiesen-Kliniken auch Operationen anbieten, bei denen sie keine Erfahrung haben. Doch all das rechtfertigt nicht, die Debatte mit kriminellen Mitteln zu führen, wie es nun womöglich ein selbst ernannter Robin Hood in den Reihen des Klinikverbands im Zusammenspiel mit einer Internet-Plattform ...
Spahn für mehr Pflegekräfte aus dem Ausland Düsseldorf (ots) - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will mehr Pflegekräfte aus dem Ausland holen und die Anerkennung von Abschlüssen beschleunigen. "Pflegekräfte aus unseren Nachbarländern einzuladen, ist die nächstliegende Option", sagte Spahn der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Innerhalb der EU gebe es die Arbeitnehmerfreizügigkeit, sagte Spahn. "Bei der Anerkennung von Abschlüssen für Pflegekräfte und Ärzte müssen wir allerdings noch schneller werden", betonte er. Manchmal seien Ärzte und Pflegekräfte über Monate, teils sogar über Jahre im Land und könn...
Bundeswehrtagung – Genug geredet Straubing (ots) - Die Bundesrepublik, die in den Weltsicherheitsrat sowie international mehr Verantwortung übernehmen will, wird ihren Verpflichtungen den Streitkräften gegenüber nicht gerecht. Immerhin: Die Kanzlerin stellt mehr Geld in Aussicht. Die Ministerin jedoch bleibt dem Finanzminister und den Abgeordneten ein schlüssiges und detailliertes Konzept, wie sie zusätzliche Mittel ausgeben will, bislang schuldig. Doch geredet ist nun genug.QuellenangabenTextquelle: Straubinger Tagblatt, übermittelt durch news aktuellQuelle: https://www.presseportal.de/pm/122668/3943393Newsroom: Pressekontak...
Tags: