Bosbach über Özil und Gündogan: Sie sollten als deutsche Nationalspieler wissen, dass Steinmeier …

Heilbronn (ots) – Der innenpolitische Experte Wolfgang Bosbach (CDU) kritisiert die Nationalspieler Özil und Gündogan nach ihrem Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan. Bosbach sagte der „Heilbronner Stimme“ (Dienstag): „Niemand erwartet von unseren Nationalspielern mit Migrationshintergrund, dass sie ihre Herkunft verleugnen. Aber von denen, die für unser Land spielen, sollten wir schon erwarten, dass sie wissen, dass nicht Erdogan, sondern Steinmeier ihr Präsident ist.“

Bosbach fügte hinzu: „Es ist mehr als nur befremdlich, dass beide auf diese Weise einem antidemokratischen, autoritären Herrscher huldigen, und die moderate Reaktion des DFB lässt sich nur damit erklären, dass man dort alles unterlassen möchte, was Unruhe in die WM-Vorbereitung bringen könnte.“

Quellenangaben

Textquelle:Heilbronner Stimme, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/70568/3943530
Newsroom:Heilbronner Stimme
Pressekontakt:Heilbronner Stimme
Chefredaktion
Telefon: +49 (07131) 615-794
politik@stimme.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Zerstörung statt Führung Düsseldorf (ots) - Von Kristina Dunz Donald Trump will vernichten, was sein Vorgänger Barack Obama geschaffen hat. Das ist das Ziel des amtierenden US-Präsidenten. Gleich, worum es sich handelt, ob um die Gesundheitspolitik in Amerika, das internationale Klimaschutzabkommen, den Freihandel in der Welt oder jetzt das Abkommen zum iranischen Atomprogramm. Trump hakt die Versprechen aus seinem Wahlkampf Punkt für Punkt ab. Er verfasst Dekrete für neue Mauern und Kündigungen bewährter Verträge. Triumphierend reckt der 71-Jährige sie dann in die Höhe und zeigt, was ihm daran am meisten gefällt: die...
Rheinischer Präses verteidigt Papier zu Israel Düsseldorf (ots) - Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hat die umstrittene Gottesdienst-Arbeitshilfe zum Thema "70 Jahre Staat Israel" verteidigt. "Eine Distanzierung konnte es nicht geben, denn in der Sache sehe ich dazu keine Notwendigkeit", sagte Rekowski der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Freitagausgabe): "Für uns ist wichtig, auch die Seite der Palästinenser zu betrachten. Wir stehen da zwischen den Stühlen, und das ist schwer, aber an dieser Stelle dürfen wir es uns nicht einfach machen." Der Theologe Rainer Stuhlmann hatte in der Arbeitshil...
Der ewige Putin Frankfurt (ots) - Die russischen Beziehungen mit dem Westen könnten einen Neustart vertragen. Oder zumindest einige Veränderungen, damit etwa der Krieg in Syrien oder der Konflikt in der Ost-Ukraine mit neuen Impulsen befriedet werden kann. Doch dazu wird es nicht kommen - jedenfalls nicht aus Moskauer Sicht. Das hat Wladimir Putin bei seinem Start in seine vierte Amtszeit unter anderem damit verdeutlicht, dass er Dmitri Medwedew als Premierminister bestätigte. Trotz dieser falschen Politik tun westliche Politikerinnen und Politiker aber gut daran zu versuchen, mit Putin ins Gespräch zu kommen...
Tags: