Winfried Kretschmann – Aufstieg eines schwäbischen Dickkopfs

Stuttgart (ots) –

Logisch sein, gelegentlich stur, schnörkellos denken und schnörkellos reden – Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, gilt als eine der authentischsten Figuren im heutigen Politgeschäft. Seine „Normalität“ hat Seltenheitswert. Wie kommt das? Und wie lässt sich diese Echtheit konservieren? Die Dokumentation erzählt die Geschichte vom Aufstieg eines Eigenbrötlers, der sein heutiges Amt vielleicht der Kraft eines Momentes zu verdanken hat – dem Streit um Stuttgart 21, der Unbeliebtheit des CDU-Ministerpräsidenten Mappus und der atomaren Katastrophe in Fukushima. „Winfried Kretschmann – Einer von hier“ am Donnerstag, 17. Mai 2018, 21 bis 21:45 Uhr im SWR Fernsehen.

Gelungenes Spiel zwischen Nähe und Distanz, Macht und Menschlichkeit

Der Politstar mit herzhafter Sprache und dem Willen zur Macht ist als Baden-Württembergs Landesvater immer mittendrin im Zentrum. Er ist einer der Großen des Südwestens: polarisierende Gallionsfigur der Grünen und Deutschlands einflussreichster Ökologieverfechter. Kaum jemand hat sich so beharrlich in die Politik gearbeitet und kaum jemand geriet quasi über Nacht an die Spitze und polarisiert so in der eigenen Partei. Die Autoren Georg Weisenberger und Ulrike Gehring erleben in diesem Porträt des Südwestrundfunks einen Winfried Kretschmann, der das Spiel zwischen Nähe und Distanz, zwischen Macht und Menschlichkeit auf das Beste beherrscht.

Schwäbischer Dickkopf

Wie viel Genugtuung steckt für den Winfried Kretschmann von heute in der Wandlung vom seinerzeit lästigen Außenseiter zum überraschenden Sieger der Grünen? Wann gerät er mit seiner Realo-Kompetenz an Grenzen? „Politisches Tier“ nennt ihn ein alter Weggefährte, „schwäbischer Dickkopf“ gar sein eigener Pressesprecher.

Fotos über ARD-Foto.de.

Quellenangaben

Textquelle:SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/7169/3943621
Newsroom:SWR - Südwestrundfunk
Pressekontakt:Katja Matschinski
Telefon 0711 929 11063
katja.matschinski@SWR.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Schauspieler Martin Brambach: TV-Karriere wegen Schulden Hamburg (ots) - Die Fernsehkarriere von Martin Brambach, 50, gründet auf einer finanziellen Misere. Der Schauspieler hatte nach seinen ersten Jahren am Theater so viele Schulden, dass er heimlich Fernsehrollen annahm, obwohl das gegen seinen Vertrag an der Berliner Schaubühne war. "Wir brauchten das Geld", so Brambach in der aktuellen Ausgabe der BRIGITTE, die ab dem 9. Mai im Handel erhältlich ist. "Ich war sehr jung, meine Frau und ich haben auf zu großem Fuß gelebt. Ich hatte bei drei Banken Kredite laufen, um die Raten zu bezahlen. Ich konnte nicht mehr schlafen, machte keine Rechnungen me...
Zwei Krimis der Reihe „Mord im Mittsommer“ an Ostern im ZDF Mainz (ots) - Nach den Romanen von Bestsellerautorin Viveca Sten: Das ZDF zeigt an Ostern zwei neue Filme der schwedisch-deutschen Koproduktion "Mord im Mittsommer". In den Hauptrollen spielen Jakob Cedergren als Kommissar Thomas Andreasson und Alexandra Rapaport als Ferienhausbesitzerin Nora Linde, die beinahe jeden Einwohner von Sandhamn kennt. Der idyllische Ort im Schärengarten östlich von Stockholm ist Schauplatz rätselhafter Verbrechen. In der Folge "Im Schatten der Macht" an Ostersonntag, 1. April 2018, 22.05 Uhr, hat ein Immobilienmakler sehr zum Missfallen der meisten Inselbewohner ei...
Runde: Kaputte Helikopter, marode Kasernen – Was ist uns die Bundeswehr wert?, Mittwoch, … Bonn (ots) - Der Zustand der Bundeswehr ist schlecht: Nicht einmal ein Drittel der Hubschrauber sind einsatzfähig. Probleme gibt es aber auch bei Kampfpanzern vom Typ "Leopard", U-Booten und Fregatten. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen möchte deshalb, dass mehr Geld in die Truppe investiert wird. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt die Forderung nach einer Erhöhung des Wehretats. Die Forderung nach Mehrausgaben kommt auch aus der NATO. Die SPD hingegen sieht mehr Geld für den Wehretat kritisch, da der Etat für die Bundeswehr bereits jetzt der zweitgrößte Posten im B...