Geschäftsjahr 2017 der Bayerischen: Ertragreiches Wachstum in allen Bereichen

München (ots) – Die Versicherungsgruppe die Bayerische konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 Eigenkapital und Reserven weiter stärken und ein überdurchschnittliches Wachstum im Bereich Komposit erzielen.

Die laufenden Beiträge (brutto) der operativen Leben-Tochter Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG betrugen 109 Millionen Euro – ein Plus von 9,2 Prozent. Die Komposittochter Bayerische Beamten Versicherung AG steigerte ihr Neugeschäft im Segment Sach-Haftpflicht-Unfall um 39,6 Prozent auf 13,4 Millionen Euro.

Die Konzernmutter Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. erzielte einen Rohgewinn (Ergebnis vor Steuern, Direktgutschrift, Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung, Aufwand Zinszusatzreserve) von 88 Millionen Euro (Vorjahr: 99 Millionen Euro).

Die Gruppe (ohne Beteiligungen und Töchter) erzielte laufende Beiträge in Höhe von 331,6 Millionen Euro (plus 3,1 Prozent). Aufgrund der bewussten Zurücknahme des Einmalbeitragsgeschäfts reduzierten sich die gesamten Gruppen-Beitragseinnahmen (brutto) leicht auf 438 Millionen Euro (Vorjahr 446,7 Millionen Euro).

Das Eigenkapital der Gruppe erhöhte sich auf insgesamt 220 Millionen Euro (Vorjahr: 209 Millionen Euro) – dem höchsten Wert der Firmengeschichte. Die Zinszusatzreserve belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 278 Millionen Euro – ein Plus von 26 Prozent. Die Solvabilitätsquote II der Konzernmutter Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. stieg auf 266 Prozent (2016: 208 Prozent), die Leben-Tochter Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG erzielte 330 Prozent (bisher 271 Prozent) und die Komposittochter Bayerische Beamten Versicherung AG 189 Prozent (197 Prozent).

„Es war insgesamt ein gutes Geschäftsjahr“, sagt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische. „Wir konnten unsere sehr solide Bilanzbasis noch weiter stärken und erzielten im Kompositsegment ein Wachstum weit über Branchendurchschnitt. Das ist ein Beleg, dass unsere innovativen Produkte gut am Markt angenommen werden.“

Im Juni 2017 erteilte die Ratingagentur Assekurata der Neuen Bayerischen Beamten Lebensversicherung erneut das Rating A+ („Sehr gut“). Diese selten vergebene Spitzenbewertung der unabhängigen Experten unterstreicht die nachhaltige Solidität des Unternehmens.

Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen blieb trotz des Niedrigzinsumfeldes im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 5,0 Prozent nahezu unverändert (5,2 Prozent für 2016). Die Ergebnisse liegen auch im Langfristvergleich im Spitzenfeld der deutschen Lebensversicherer.

„Unsere konservative, langfristig angelegte Kapitalanlagestrategie zahlt sich aus“, sagt Thomas Heigl, Vorstand der Bayerischen. „Wir setzen auf Immobilieninvestments und einen Mix verschiedener Anlagen – mit überdurchschnittlichen Ergebnissen.“

Die Komposittochter Bayerische Beamten Versicherung AG verbuchte Bruttobeiträge in Höhe von 121 Millionen Euro (Vorjahr 110 Millionen Euro), ein Zuwachs von 10 Prozent. Die Zahl der Verträge stieg um 13,5 Prozent auf 773.000. Die Combined Ratio (brutto) betrug 96,9 Prozent.

„Unsere Produktinnovationen fanden starke Resonanz am Markt“, sagt Vorstand Martin Gräfer, zugleich Vorstandsvorsitzender der Komposittochter. „Wir wollen unseren Fokus noch mehr auf Premium-Services für unsere Kunden und Vertriebspartner legen. Dabei setzen wir auch auf neue Digitalkonzepte.“

Im Kompositgeschäft erfuhren neben den SHU-Produkten der Bayerischen die private Zahnzusatzversicherung, Hausrat und das Komfort-Konzept für die Sicherheit rund ums eigene Zuhause namens „Safe Home“ eine hohe Nachfrage. Dazu kooperiert der Versicherer mit Devolo, einem der führenden Anbieter von Smart-Home-Lösungen. Daneben waren Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU), die Plusrente, ein System mit Cashback-Zahlungen beim Online-Einkauf und die neue nachhaltige Produktlinie Pangaea Life starke Wachstumstreiber.

Die Bayerische startete herausragend ins neue Geschäftsjahr: In den ersten vier Monaten Januar bis April legte das Neugeschäftsvolumen bei Krankenzusatz um 685 Prozent zu, bei BU um 226 Prozent, bei Pangaea Life um 98 Prozent und bei der Plusrente um 57 Prozent.

Quellenangaben

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