Einzigartig Kommentar von Karl Schlieker zum Einzelhandel

Mainz (ots) – Das Internet wird immer ein größeres Sortiment und oft auch einen günstigeren Preis bieten als der Handel vor Ort. Die Geschäfte müssen also zusätzliche Anstrengungen unternehmen, um die Kunden in die Innenstädte und dann noch in ihre Läden zu locken. Schicke Restaurants und Cafés sind derzeit vom Textilgeschäft über das Kaufhaus bis zum Buch- und Möbelhandel als zusätzliches Angebot in Mode. Das ist eine durchaus sinnvolle Ergänzung, um die Kunden zum Bleiben zu bewegen. Allerdings wird das Lockmittel an Attraktivität verlieren, wenn jeder diesen Trend reitet. So viel essen und trinken kann niemand. Im Kampf um den Kunden wird es darauf ankommen, sich vom Wettbewerber abzuheben. Ein scharfes Profil entsteht nur, wenn sich das Geschäft als einzigartig präsentiert. Da ist jedes Mittel erlaubt. Fantasie ist gefragt. Das kann ein spezielles Essensangebot sein, das können aber auch Weiterbildungskurse, Verkostungen oder Lesungen sein. Kunden wollen gleichzeitig fachlich exzellent beraten werden und die Produkte erleben, anfassen und ausprobieren. Unabdingbar ist dabei die Verknüpfung von digitaler und analoger Welt. Der Handel kann mit kostenfreiem Internetzugang, In-Store-Tablets zur Führung durch das Warenlabyrinth oder Apps für detaillierte Produktinformationen punkten. Generell muss das Geschäft vor Ort den Kunden ein unverwechselbares Einkaufserlebnis verschaffen, damit er sich auch in Zukunft auf den Weg macht.

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