Die Zukunft der Gesundheit – Kommentar von Andreas Abel

Berlin (ots) – Berlin hat als Gesundheitsstandort großes Potenzial. Folgerichtig setzt der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) auf diesen für die Stadt wichtigen Zukunftsbereich. Es ist auch zu begrüßen, dass er initiativ wird und Empfehlungen erarbeitet wissen möchte, wie man das Gesundheitscluster stärken kann.

Die Berufung der Expertenkommission „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ wirft allerdings Fragen auf. In dem Konzept spielen Charité und Vivantes als große Player bei der Patientenversorgung und, im Fall des Universitätsklinikums, der medizinischen Forschung eine zentrale Rolle. Sie sehen sich aber bislang nicht eingebunden, wüssten nicht, was konkret von ihnen erwartet werde.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop saß nicht mit am Tisch, als das Expertengremium vorgestellt wurde. Verwunderlich, denn für die Gesundheitswirtschaft ist die Grünen-Politikerin zuständig. Sie bereitet ohnehin den „Pharma-dialog“ vor, einen direkten Austausch mit großen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. Nun macht also jeder seins. Damit wird eine Chance vergeben, das Thema als Aufgabe der gesamten Landesregierung zu präsentieren. Andere Bundesländer schaffen das.

Quellenangaben

Textquelle:BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/53614/3945647
Newsroom:BERLINER MORGENPOST
Pressekontakt:BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

Das könnte Sie auch interessieren:

DIHK: Merkel-Besuch bei Trump wegen Streits um Zölle „wichtig und notwendig“ Osnabrück (ots) - Industrie-und Handelskammertag: Merkel-Besuch bei Trump wegen Streits um Zölle "wichtig und notwendig" Wirtschaftsverband besorgt über Abkehr der USA von globalen Regeln - "Trifft deutsche Unternehmen direkt" Osnabrück. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat angesichts des Streits um Zölle den Besuch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei US-Präsident Donald Trump als "wichtige und notwendige Gelegenheit" gewürdigt, für globale Regeln zu werben und vor den Gefahren von Protektionismus zu warnen. "Eine zunehmende Abkehr der USA von weltweiten Vereinbarungen bes...
Aachener Zeitung: Ohne Worte Aachen (ots) - Das Ende des Echos kam, das kann man sagen, überraschend. So viel Konsequenz hätte man der Musikindustrie, die den Preis über ihren Bundesverband organisiert und vergibt, nicht unbedingt zugetraut. Die Chefs der Plattenlabel hatten ja die ganze Zeit über beharrlich geschwiegen. Kein Wort von Frank Briegmann (Universal), Bernd Dopp (Warner), Patrick Mushatsi-Kareba (Sony) oder Konrad von Löhneysen (Embassy of Music) zu den antisemitischen Ausfällen von Kollegah und Farid Bang. Kein Statement vor, während oder nach der dann umso beschämenderen Veranstaltung. Kein Zeichen auf oder ...
Laschet: Brexit könnte in NRW tausende Arbeitsplätze kosten Bielefeld (ots) - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) befürchtet, dass Nordrhein-Westfalen einen hohen Preis für den Brexit zahlen muss. "Wenn die Briten ohne klare Regelungen aus der EU austreten, dann kostet das bei uns tausende Arbeitsplätze. Plötzlich könnten Zölle beim Güteraustausch mit einem unserer größten Handelspartner zum Hemmnis werden", sagte Laschet bei seinem Redaktionsbesuch der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" (Freitagausgabe). Der CDU-Bundesvize warnte zugleich vor einer Aussetzung des Schengener Abkommens über freie Grenzen in der EU. "An der Grenze z...
Tags: