Europäischer Adipositas-Tag

Mainz (ots) –

In der europäischen Union (EU) sind etwas mehr als die Hälfte aller Erwachsenen übergewichtig.(1) Nahezu jeder sechste ist adipös.(1) Auch in Deutschland nimmt die Zahl stetig zu.(2) Ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Behandlung ist das offene Gespräch zwischen Arzt und Patient. Nur gemeinsam können maßgeschneiderte Therapien entwickelt werden, die Menschen mit Adipositas helfen, langfristig ihr Gewicht zu reduzieren. Doch wie gut ist eigentlich die Kommunikation von Ärzten und Patienten beim Thema Abnehmen? Hier gibt es Hürden, die einer effizienten Behandlung im Weg stehen, wie eine aktuelle Umfrage unter europäischen Allgemeinmedizinern gezeigt hat.(3)

Ab einen Body-Mass-Index (BMI) von 30 kg/m2 spricht man von Adipositas. Laut WHO wird sie als chronische Krankheit eingeordnet.(4) Sie entsteht durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren und sollte aufgrund ihrer Komplexität unter ärztlicher Aufsicht behandelt werden.(4,5) Betroffene leiden in doppelter Hinsicht unter ihrem Körpergewicht: physisch und psychisch.(6) So fühlt sich die Mehrzahl schuldig und glaubt, das Gewicht alleine in den Griff bekommen zu müssen.(7,8) Nur die wenigsten suchen aktiv nach Unterstützung. Bei fast der Hälfte wird eine Adipositas deshalb gar nicht erst erkannt, geschweige denn behandelt.(9,10) Dies kann gravierende Folgen haben. Denn Adipositas kann zahlreiche Folgeerkrankungen nach sich ziehen, wie Typ 2 Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.(11) Aufgrund dessen sollten Betroffene auf jeden Fall das Gespräch mit ihrem Arzt suchen. Gemeinsam können sie eine individuell passende Behandlung erarbeiten, um Gewicht dauerhaft zu reduzieren und die Gesundheit nachhaltig zu verbessern. „Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie sind die Säulen der Basistherapie. In bestimmten Fällen können Medikamente unterstützen“, erklärt Professor Dr. Matthias Blüher, Leiter der Adipositas-Ambulanz für Erwachsene am Universitätsklinikum Leipzig.

Ärzten und Patienten fällt es noch schwer, über Adipositas zu sprechen

Anlässlich des europäischen Adipositas-Tages (EOD) führte die Europäische Adipositas-Gesellschaft (EASO) eine Umfrage unter 712 europäischen Allgemeinmedizinern durch, darunter auch in Deutschland. Ziel war es herauszufinden, wie Adipositas insgesamt wahrgenommen wird, wie es um die Arzt-Patienten-Kommunikation bestellt ist und wie die Versorgungssituation eingeschätzt wird. So ergab die Auswertung, dass 83 % der europäischen Allgemeinmediziner Adipositas als Erkrankung betrachten, wovon 98% sie als behandelbar einstufen.(3)

Trotz dieser Einschätzung gibt es Mängel in der Versorgung, wie die Studie aufzeigt: 82% der Befragten gaben an, dass es durchaus Situationen gibt, in denen sie das Gewicht nicht thematisieren, obwohl der Patient stark übergewichtig zu sein scheint.(3) In Deutschland berichteten 78% der Ärzte, sogar bei offensichtlicher Adipositas ihre Patienten bisweilen nicht darauf anzusprechen.(3) Als die häufigsten Gründe hierfür wurden genannt:

– der Patient muss das Thema von sich aus ansprechen – das Gefühl, dass das Thema dem Patienten unangenehm ist – mangelnde Zeit.(3)

Mangelnde Kenntnisse über Adipositas führen in der Bevölkerung und im Gesundheitswesen dazu, dass adipöse Menschen stigmatisiert werden.(7) „Dadurch entstehen Unsicherheiten, sowohl bei Patienten als auch Gesundheitspersonal. Als Folge wird das Thema Gewicht oft umgangen“, so Blüher. Wie die Studie gezeigt hat, liegt diese Unsicherheit auf Seiten der API in einer mangelhaften Ausbildung, Zeitdruck und der Komplexität der Adipositas begründet.(3) Dabei stellte die Mehrheit der Befragten klar heraus, dass die Mängel in der Ausbildung sowie fehlende Informationen für sie die Hauptursache sind, weshalb sie sich nicht sicher fühlen, ihren Patienten die bestmögliche Unterstützung bieten zu können.(3) „Daraus lässt sich schlussfolgern, dass wir schon im Medizinstudium ansetzen müssten, damit Ärzte die nötigen Fachkenntnisse erhalten, die sie für eine umfassende Patientenbetreuung benötigen“, fasst Blüher die Ergebnisse zusammen.

Anerkennung als Erkrankung könnte Versorgungssituation bessern

Laut Umfrage ist die Mehrheit der europäischen Allgemeinmediziner überzeugt, dass sich dies ändern ließe und sie ihren Patienten eine bessere Versorgung anbieten könnten, wenn Adipositas allgemein als Erkrankung anerkannt wäre.(3) Obwohl Adipositas von verschiedenen Organisationen als chronische und behandlungswürdige Erkrankung eingestuft wird (12,4), verfügen laut einer europaweiten Umfrage aus dem Jahr 2016 nur zehn EU-Mitgliedsstaaten über eine umfassende Adipositas-Strategie oder entsprechende Maßnahmen.(13) „Adipositas ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Es besteht ein dringender Handlungs- und Aufklärungsbedarf, um die Versorgungssituation für Menschen mit Adipositas zu verbessern“, appelliert Blüher.

Über Adipositas

Adipositas ist laut WHO eine chronische Erkrankung(4), die eine langfristige Behandlung erfordert. Sie kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und mit einer verringerten Lebenserwartung einhergehen.(14,15) Adipositas-assoziierte Komorbiditäten umfassen unter anderem: Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen, obstruktives Schlafapnoe-Syndrom und bestimmte Krebsarten.(14,16,17) Adipositas ist eine komplexe, multifaktorielle Krankheit, die durch genetische, physiologische, psychologische, sozioökonomische und Umweltfaktoren entstehen kann.(5)

Der weltweite Anstieg der Adipositas-Prävalenz ist ein Problem für das Gesundheitswesen und führt zu hohen Kosten für die Gesundheitssysteme. 2014 wurden weltweit 13 Prozent der erwachsenen Männer und Frauen, d.h. etwa 600 Millionen Menschen, als adipös eingestuft.(18)

Über den europäischen Adipositas-Tag

Der europäische Adipositas-Tag (European Obesity Day, EOD) ist dieses Jahr am Samstag, den 19. Mai. Er bringt Gesundheitswesen, Patienten und politische Verbände zusammen, um Adipositas und die vielen anderen damit einhergehenden Erkrankungen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. 2018 ist das Thema „Adipositas ist eine Erkrankung – die Ursachen und Folgen“. Der EOD wird von der EASO und den koordinierten Bemühungen ihrer 32 europäischen Mitgliedsgesellschaften organisiert. Dieses Jahr fordert die EASO eine bessere Ausbildung von Ärzten und Gesundheitspersonal im Bereich Adipositas, sowie eine Anerkennung von Adipositas als chronische Erkrankung durch mehr EU-Mitgliedsstaaten.

Novo Nordisk unterstützt den EOD und kooperiert mit einer Vielzahl von Interessengruppen, um den Handlungsbedarf bei Adipositas zu verdeutlichen.

Über Novo Nordisk

Novo Nordisk ist ein globales Unternehmen der Gesundheitsbranche und durch seine Innovationen seit 95 Jahren führend in der Diabetesversorgung. Diese langjährige Erfahrung und Kompetenz nutzen wir auch, um Betroffene bei der Bewältigung von Adipositas, Hämophilie, Wachstumsstörungen und anderen schwerwiegenden chronischen Erkrankungen zu unterstützen. Novo Nordisk beschäftigt derzeit rund 42.100 Menschen in 79 Ländern. Die Produkte des Unternehmens mit Hauptsitz in Dänemark werden in über 170 Ländern vertrieben. Weitere Informationen unter www.novonordisk.de.

Referenzen

1. Europäische Gesundheitsbefragung (EHIS), erste Welle der EHIS (EHIS-Welle 1 bzw. EHIS-Runde 2008) fand von 2006 bis 2009 statt, die zweite Welle (EHIS-Welle 2 bzw. EHIS-Runde 2014) von 2013 bis 2015. Online verfügbar unter: http://ots.de/5QSEOA. Zuletzt abgerufen: April 2018. 2. Nationale Verzehrstudie II. Max Rubner Institut. Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel. Online verfügbar unter: http://ots.de/ufiu3N. Zuletzt abgerufen: April 2018. 3. EASO. European survey of GPs. Online verfügbar unter: https://www.europeanobesityday.eu/gpsurvey/. Zuletzt abgerufen: Mai 2018 Data on file 4. WHO. Obesity: Preventing and managing the global epidemic. Online verfügbar unter http://www.who.int/iris/handle/10665/42330. Zuletzt abgerufen: April 2018 5. Wright SM, Aronne LJ. Causes of obesity. Abdominal Imaging. 2012; 37:730-732 6. Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Die großen Volkskrankheiten. Beiträge der Psychologie zu Prävention, Gesundheitsförderung und Behandlung. 2012. Online verfügbar unter: http://ots.de/dSoa0s. Zuletzt abgerufen: April 2018 7. Hilbert A et al. Adipositas 2013; 7: 150-153 8. Puhl RM, & Heuer CA. Am J Public Health 2010; 100:1019

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Novo Nordisk Pharma GmbH Deutschland
Textquelle:Novo Nordisk Pharma GmbH Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/21280/3947076
Newsroom:Novo Nordisk Pharma GmbH Deutschland
Pressekontakt:Michaela Frank – Manager Communications – Market Access & Public
Affairs
Novo Nordisk Pharma GmbH – Brucknerstraße 1 – 55127 Mainz
Telefon: 0 61 31/903 – 1956 – Fax: 0 61 31/903 – 287
E-Mail: DE-Presse@novonordisk.com

Das könnte Sie auch interessieren:

Schwach, müde, antriebslos – Symptome einer Mangelernährung (AUDIO) Bonn (ots) - Anmoderationsvorschlag: Der eine isst gerne Fleisch, der nächste lieber Gemüse, andere mögen es lieber süß. Unsere Ernährung spielt eine große Rolle in unserem täglichen Leben und hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Daher lohnt manchmal, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus: Was bedeutet eigentlich gesunde Ernährung und wie ernährt sich meine Familie, mein Partner, meine Kinder, meine Eltern? Besonders ältere Menschen verlieren dafür schneller den Blick, vor allem, wenn noch Krankheiten oder medizinische Behandlungen dazukommen, die den Ap...
Bei Wachstumsschmerzen: Kind sanft massieren Baierbrunn (ots) - Zwickt ein Kind in der Nacht plötzlich das Knie oder tut der Unterschenkel weh, stecken oft Wachstumsschmerzen dahinter. "Etwa 30 Prozent aller Kinder leiden immer wieder mal darunter", erklärt Dr. Brigitte Dietz, Kinder- und Jugendärztin aus München, im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Wachstumsschmerzen treten ausschließlich abends und nachts auf und können so intensiv sein, dass die Kleinen davon aufwachen. Meist hören die Schmerzen erst wieder auf, wenn das Kind eingeschlafen ist. Bis dahin hilft eines: trösten, streicheln, gut zureden. "Massieren Sie die betroffene ...
Erstmals ausschließliche ärztliche Fernbehandlung von Häftlingen mit technischer Unterstützung … Hamburg (ots) - Das Justizministerium Baden-Württemberg startet ein Modellprojekt zur Videobehandlung im Justizvollzug Die zuletzt signifikant gestiegene Anzahl an Häftlingen, mit ihren sprachlichen und kulturellen Verschiedenheiten, stellt den Justizvollzug vor große Herausforderungen. Die gestiegene Zahl psychischer Auffälligkeiten und sonstige Erkrankungen der Häftlinge erschweren die Aufrechterhaltung der Gesundheitsfürsorge. Dazu kommt eine Überalterung der Gefängnisinsassen, die -wie im Leben außerhalb der Mauern - oftmals besondere Betreuung erforderlich macht. "In diesem Zusammenhang d...
Chance auf Versorgungsverbesserung gewahrt Köln/Berlin (ots) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat heute in Köln seinen Abschlussbericht "Systematische Behandlung von Parodontopathien" veröffentlicht. Dazu sagte Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV): "Wir begrüßen die Ergebnisse des IQWiG in weiten Teilen, eröffnen sie doch die Möglichkeit, in den anstehenden Beratungen im Gemeinsamen Bundesausschuss substanzielle Verbesserungen im Kampf gegen die Volkskrankheit Parodontitis zu erreichen. Erfreulich ist vor allem, dass das IQWiG die ...
Freie Ärzteschaft: „Arztpraxen sind nicht McDonald’s“ Essen (ots) - Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank wittert Morgenluft: Mit neuen Geschäftsmodellen wie etwa "Franchise-Praxen" will sie sich Berichten zufolge direkt in den Gesundheitsmarkt einklinken. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kann sich darüber nur wundern: "Die Apobank besitzt weder medizinische Kompetenz noch ist sie zur vertragsärztlichen Versorgung ermächtigt", sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Montag in Essen. Besonders befremdlich findet Dietrich zudem das angedachte Franchise-Modell, wie es etwa Fast-Food- und Coffee-Shop-Ketten betreiben. "Arztpraxen sind nicht McDonald's od...
9 Tipps gegen Übergewicht Bühl (ots) - Manager in Deutschland sind deutlich gesünder als der Durchschnittsbürger. Nur bei einem Aspekt schneiden auch Führungskräfte nicht gut ab: beim leidigen Übergewicht. 48 Prozent der deutschen Führungskräfte bringen ein Gewicht auf die Waage, welches sie als übergewichtig ausweist. Prof. Dr. Curt Diehm, ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik, weiß: "Stress, häufige Reisen, Dauererreichbarkeit, viele Meetings, Überstunden, Wochenenden im Arbeitsmodus - viele Manager haben zu viel zu tun, um sich wirklich um eine schlanke Figur zu kümmern." Der erfahrene Mediziner gibt alltagstau...
Proteinreicher Shake namens Healthy Height hilft Kindern zu wachsen Tel Aviv, Israel (ots/PRNewswire) - Nutritional Growth Solutions widmet sich dem Wachstum von Kindern in Europa Nutritional Growth Solutions Ltd. (NG Solutions) führt Healthy Height auf dem europäischen Markt ein, einen proteinhaltigen Shake, der klinisch nachgewiesen das Wachstum von Kindern fördert. Diese kinderfreundliche Protein-Shake-Mischung, erhältlich in Vanille- und Schokoladegeschmack, ist reich an Molkenproteinen, Vitaminen und Mineralien. Laut einer neuen klinischen Studie kann Healthy Height jungen Kindern, die klein und schlank sind, dabei helfen zu wachsen. (Photo: https://mma.p...
Novo Nordisk erweitert sein Engagement im Bereich stammzellbasierter Therapien Mainz (ots) - Novo Nordisk erweitert sein Engagement bei Therapien auf Stammzellbasis und dehnt den Fokus von Typ 1 Diabetes auf andere schwere chronische Erkrankungen aus. Möglich wurde dies durch eine exklusive Zusammenarbeit mit der University of California San Francisco (UCSF). Gemeinsam wurde bereits der erste Meilenstein bei der Entwicklung humaner embryonaler Stammzellenlinien erreicht. Innerhalb der Vereinbarung mit der USCF hat Novo Nordisk eine Technologie lizensiert, mit der sich die Produktion von humanen embryonalen Stammzelllinien (hESC) nach den Vorgaben der guten Herstellungspr...
Auch viele jüngere Menschen sorgen sich um Pflegebedürftigkeit Mainz (ots) - Immer mehr Deutsche befassen sich mit der Möglichkeit, selbst pflegebedürftig zu werden. Das geht aus einer repräsentativen, bundesweiten Umfrage des Instituts infratest dimap hervor, die der Südwestrundfunk für den SWR Bürgertalk "mal ehrlich..." in Auftrag gegeben hat. Wie der SWR mitteilt, haben sich 61 Prozent der 1009 Befragten bereits intensiv mit dem Thema Pflege befasst, 27 Prozent haben sich sogar Informationen in einem Pflegeheim oder Pflegestützpunkt besorgt. Die Sorge um eine mögliche Pflegebedürftigkeit treibt auch jüngere Menschen um. So geht aus der SWR Umfrage her...
Hilft eine Steuer gegen die Plastikflut? „Zur Sache Baden-Württemberg“, SWR Fernsehen (VIDEO) Stuttgart (ots) - "Zur Sache Baden-Württemberg", das landespolitische Magazin am Donnerstag, 3. Mai 2018, 20:15 bis 21 Uhr, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg Clemens Bratzler moderiert das landespolitische Magazin des Südwestrundfunks (SWR). Zu den geplanten Themen der Sendung gehören: Wegwerf-Wahnsinn - hilft eine Plastiksteuer? EU-Kommissar Günther Oettinger hat eine EU-weite Steuer auf Wegwerfartikel aus Kunststoff bereits im Januar gefordert, jetzt zieht Grünen-Chef Robert Habeck nach. Auf diese Weise soll gegen die Umweltverschmutzung durch Plastik in den Weltmeeren sowie in Bodense...
Mindestens 20 Bürstenstriche am Tag: Wohltuende Kopfmassage Baierbrunn (ots) - Menschen mit feinem, empfindlichem oder hartnäckig fliegendem Haar sollten am besten zu einer Bürste mit Naturborsten greifen. Das empfiehlt Barbara Psoch vom Haar-Verband und Friseurmuseum Magdeburg im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Meist aus unterschiedlich langen Wildschweinborsten gefertigt, sind sie sanft zum Haar und anregend für die Kopfhaut. "Gönnen Sie sich mindestens 20 Bürstenstriche am Tag", rät Psoch. "Das ist wie eine wohltuende Kopfmassage." Auf diese Weise werden nicht nur Staub und Schmutz entfernt, sondern der Talg der Haarwurzeln wird bis in die Spi...
3D Communications erweitert durch Einstellung einer Führungskraft von Roche Pharma die … Washington (ots/PRNewswire) - 3D Communications hat seine Serviceleistungen im Bereich Global Value Communications in Europa durch die Einstellung von Kate Dion, einer erfahrenen Kommunikations-Führungskraft erweitert. Dion war zuletzt für Roche Pharma in der Schweiz tätig. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung strategischer Ausführungen zu sehr komplexen und kontroversen Themen, einschließlich Marktzugang, Preisgestaltung und Wert. Während ihrer sechsjährigen Tätigkeit bei Roche war Dion für die Pharma-Kommunikation tätig und leitete die Entwicklung eines erfolgreich ange...
ARAG Trend 2018: Deutsche sind begeisterte App-Nutzer Düsseldorf (ots) - - WhatsApp, Facebook & Co. sind mit 92,6 Prozent die beliebtesten Messenger-Apps - 14- bis 29-Jährige bilden mit 97,0 Prozent die größte Nutzer-Gruppe von Apps - Nur 30,1 Prozent der Deutschen nutzen kostenpflichtige Apps - 39,4 Prozent der Deutschen nutzen Kunden-Apps, zum Beispiel von Banken oder Versicherungen Es gibt sie erst seit etwa zehn Jahren und trotzdem kann sich kaum einer vorstellen, wie das Leben ohne sie war. Die Rede ist von Mini-Anwendungen für Mobiltelefone, auch Applications oder kurz Apps genannt. Hierzulande sind Apps sogar so beliebt, dass die Deuts...
Initiative Pink Collection by bonprix geht weiter Hamburg (ots) - bonprix führt in diesem Jahr seine Zusammenarbeit mit Brustkrebs Deutschland e.V. und damit das Engagement zur individuellen Brustkrebsfrüherkennung weiter fort. Ab dem 3. Mai 2018 ist die Pink Collection mit sechs neuen Styles erhältlich. Damit möchte die Modemarke die Aufmerksamkeit für individuelle Vorsorge steigern. Die Initiative Pink Collection wurde im vergangenen April von bonprix zusammen mit Brustkrebs Deutschland e.V. ins Leben gerufen, um auf die Wichtigkeit der Früherkennung hinzuweisen. Damit möglichst viele Frauen erreicht werden, sind in die BHs der Kollektion L...
Zum Tag der Pflege: Paritätischer fordert Anerkennung für Pflege und konkrete Maßnahmen Berlin (ots) - Morgen findet der internationale Tag der Pflege statt. Der Paritätische Gesamtverband nimmt dies zum Anlass, auf die angespannte Situation in der Pflege aufmerksam zu machen und konkrete Verbesserungen für Pflegende und Gepflegte zu fordern. Die Pflege ist aus Sicht des Verbandes leider immer noch eine Großbaustelle. Ein Gesamtkonzept, wie der Pflegenotstand behoben werden soll, ist nicht in Aussicht. Der Verband fordert daher Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen mittelfristig 100.000 zusätzliche Pflegekräfte gewonnen werden können. Auf der anderen Seite muss die Belastung ...
„Höhere Löhne dürfen nicht an Pflegebedürftigen hängen bleiben“ Berlin (ots) - Zur Verabschiedung von Arbeitsvertragsrichtlinien in Sachsen-Anhalt für die Mitglieder im bpa und im bpa Arbeitgeberverband erklärt bpa Arbeitgeberpräsident Rainer Brüderle: "Nach Niedersachsen und Thüringen haben nun die im bpa und bpa Arbeitgeberverband organisierten privaten Pflegeanbieter in Sachsen-Anhalt kollektivrechtliche Arbeitsvertragsrichtlinien verabschiedet. Mit dem Vertragswerk wollen sie nicht nur für Transparenz sorgen, sondern mit einem Einstiegsgehalt von mindestens EUR 2.400 für Pflegefachkräfte auch attraktive und wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen bieten. ...
„Jeder Arbeitsunfall ist einer zu viel“ Berlin (ots) - Über 3.000 Todesfälle aufgrund von Arbeits- und Wegeunfällen sowie von Berufskrankheiten registrierten die gewerblichen Berufsgenossenschaften im Jahr 2016. Im gleichen Jahr fanden in der Bauwirtschaft allein durch Arbeitsunfälle 73 Beschäftigte den Tod. Wie eine vorläufige Auswertung des Unfallgeschehens zeigt, ist diese Zahl im Jahr 2017 auf 88 gestiegen. "Diese Zahlen sind schlimm und machen den großen Handlungsbedarf überdeutlich". Das sagte Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) in Berlin, einen Tag vor dem Workers M...
Wenn die Nieren nicht mehr „mitspielen“ Bonn (ots) - Schwere Erkrankungen kommen nicht immer mit eindeutigen Symptomen daher. Manche verlaufen zunächst unauffällig und schreiten langsam, aber kontinuierlich fort. Sie werden dann häufig nicht erkannt oder falsch zugeordnet. Besonders problematisch ist dies bei älteren Tieren. Wer hat es nicht schon einmal selber gesagt: "Unser Liebling wird eben alt." Die chronische Nierenerkrankung bei Hund und Katze (CNE) - auch unter der Bezeichnung chronische Niereninsuffizienz (CNI) bekannt, ist solch eine schleichend auftretende und vom Tierhalter oftmals unterschätzte Krankheit. Woran kann man...
Weltgesundheitstag 2018 Hamburg (ots) - Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April 2018 fordert Dustin Dahlmann, der Vorsitzende des Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V., eine Kampagne zur gesundheitlichen Aufklärung über die E-Zigarette. Aktuell attestieren Studienergebnisse der britischen Gesundheitsbehörde (PHE) erneut, dass die elektrische Alternative zur herkömmlichen Zigarette um 95 Prozent weniger schädlich ist. Namhafte britische Institutionen wie Cancer Research UK rufen daher mittlerweile dazu auf, die E-Zigarette als Alternative zur Tabakzigarette zu etablieren. Laut einer gegenwärtigen Einschätzung de...
Deutsche AIDS-Hilfe: Keine Entwarnung bei Drogentodesfällen Berlin (ots) - Tod und Gesundheitsschäden durch Drogenkonsum wären oft vermeidbar / Verbände veröffentlichen Handreichung für die Politik: "Eine moderne Drogenpolitik nützt allen" Im Jahr 2017 sind in Deutschland 1.272 Menschen an den Folgen des Konsums illegaler Drogen verstorben. Die Zahl ist leicht gesunken - nachdem sie vier Jahre lang angestiegen war. Das hat gestern die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, mitgeteilt. Dazu erklärt Ulf Hentschke-Kristal vom Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH): "Der leichte Rückgang ist kein Grund zur Entwarnung. Im Gegenteil: Die Za...