65. Jahrestag der Selbstverwaltung – Ein Meilenstein sozialer Mitbestimmung

Berlin (ots) – Mit dem diesjährigen „Tag der Selbstverwaltung“ am 18. Mai feiert ein wichtiges Prinzip in der Sozialversicherung Jubiläum: Vor 65 Jahren konnten Versicherte und Rentner in Sozialwahlen erstmals nach dem Krieg darüber abstimmen, wer ihre Interessen in den Parlamenten der Sozialversicherung vertreten soll. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.

„Die Selbstverwaltung verleiht den Beitragszahlern und Rentnern in der gesetzlichen Rentenversicherung eine eigene, vom Staat unabhängige Stimme. Bis heute ist die Selbstverwaltung ein tragendes Element der Sozialversicherung“, sagt Rüdiger Herrmann, Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund.

„Für Versicherte und Rentner wichtige Entscheidungen werden in der Rentenversicherung nicht vom Staat sondern von der Selbstverwaltung getroffen. In den ehrenamtlichen Gremien entscheiden gewählte Vertreter beispielsweise über die Haushalte und damit auch über die Verwendung der Beitragsgelder. Selbstverwaltung ist damit gelebte Demokratie“, betont Jens Dirk Wohlfeil, alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Zudem erbringt die Selbstverwaltung Leistungen, die Beitragszahlern und Rentnern unmittelbar zugutekommen: Mehrere Tausend ehrenamtliche Versichertenberater „in der Nachbarschaft“ beraten zu allen Fragen rund um die Rentenversicherung und unterstützen Ratsuchende vor allem beim Ausfüllen von Anträgen. Und in Widerspruchsausschüssen überprüfen gewählte Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber bei Bedarf noch einmal Entscheidungen der Verwaltung im Einzelfall.

Quellenangaben

Textquelle:Deutsche Rentenversicherung Bund, übermittelt durch news aktuell
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