Mehr Transparenz

Frankfurt (ots) – Es ist kein Zufall, dass das Bamf zum Inbegriff des Behördenversagens wurde. Schwer wiegen die Vorwürfe gegen die ehemalige Leiterin der Dienststelle in Bremen. Von einem Systemversagen zu sprechen, ist Unsinn. Aufzuklären, was sich in Bremen zugetragen hat, ist zunächst Sache der Ermittler. Bisher spricht viel dafür, dass die Beamtin wohl aus falsch verstandenen humanitären Motiven Menschen unrechtmäßig zu Asyl verhalf. Vor allem die Zentrale in Nürnberg muss endlich handeln. Bisher wirkt es nicht so, als ob sie sich sonderlich bemüht, den Fall aufzuklären. Unverständlich ist auch, warum die Chefin der Behörde so lange gewartet hat, ehe sie sich äußerte. Es entsteht der Eindruck, im Bamf sei Kritik nicht erwünscht ist und Transparenz nicht so wichtig.

Quellenangaben

Textquelle:Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/10349/3948846
Newsroom:Frankfurter Rundschau
Pressekontakt:Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Das könnte Sie auch interessieren:

Bofinger warnt vor Abkehr Italiens vom Euro Berlin/Saarbrücken (ots) - Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat vor einer möglichen Abkehr Italiens vom Euro gewarnt. "Das sollten wir uns nicht wünschen. Für Deutschland wäre ein Austritt Italiens aus der Euro-Zone problematisch, weil dann auch schnell andere Länder folgen könnten", sagte Bofinger der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag-Ausgabe). Die deutsche Wirtschaft profitiere vom Euro so stark wie kaum eine andere in Europa, erläuterte der Ökonom. Da führe auch das Argument in die Irre, der deutsche Steuerzahler könne mit einem Austritt Italiens aus der Euro-Zone viel Geld sparen. "Die F...
Umwelt- und Naturschutz Halle (ots) - Halle. In einem beispiellosen Kraftakt will Sachsen-Anhalt für mehr als ein Zehntel seiner Fläche neue Umweltvorgaben erlassen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Vom Aussterben bedrohte Arten wie der Rotmilan sollen so geschützte Lebensräume erhalten. Für den Menschen bedeutet das Vorhaben Einschränkungen. Bereits 3 500 Beschwerden sind dagegen eingegangen. Es handelt sich um das größte naturschutzrechtliche Verfahren der Landesgeschichte. Landwirte bekommen strengere Vorgaben, wie oft sie Grünland mähen und wie viel Dünger sie dort...
Serbiens Präsident warnt vor Kosovo-Diktat Düsseldorf (ots) - Der serbische Staatspräsident Aleksandar Vucic hat im Vorfeld des EU-Balkan-Gipfels davor gewarnt, sein Land im Streit um die vor zehn Jahren abgefallene frühere Provinz Kosovo vor vollendete Tatsachen zu stellen. "Es ist völlig undenkbar, dass Serbien bei einer Lösung des Konflikts am Ende mit leeren Händen dasteht", sagte Vucic der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Wir brauchen einen fairen Kompromiss, und das bedeutet, dass beide Seiten Zugeständnisse machen müssen. Es kann gut sein, dass wir die größeren Opfer bringen müssen, aber eine ...
Tags: