Sonderanalyse zur EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2018

Hamburg (ots) –

Ein Großteil der EU-Unternehmen verbindet mit der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) noch mehr Datensicherheit im Forderungsmanagement / Unternehmen registrieren vor allem im administrativen und personellen Bereich Mehraufwand / Deutsche Unternehmen sehen sich insbesondere gestiegenen Dokumentationspflichten ausgesetzt / Mehr als zehn Prozent der EU-Unternehmen kennen die DSGVO nicht

Europas Unternehmen stehen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) trotz Mehraufwand positiv gegenüber. Denn über zwei Drittel (69 Prozent) aller europäischen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren von höherer Datensicherheit im Forderungsmanagement. Das gilt insbesondere für spanische und dänische Unternehmen (jeweils 78 Prozent), in Deutschland liegt der Anteil hingegen bei 71 Prozent. Hier sehen sich die Unternehmen vor allem einem Anstieg der Dokumentationspflichten ausgesetzt (79 Prozent). Zu diesen Ergebnissen kommt eine Sonderanalyse der EOS Gruppe über die Auswirkungen der neuen Verordnung in Europa, die in 15 europäischen Ländern mit 3.000 Unternehmen durchgeführt wurde. Die Analyse ist Teil der von dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS durchgeführten EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2018.

DSGVO: Nur etwas mehr als die Hälfte der EU-Unternehmen hält sie für relevant

„Die Sonderanalyse zeigt, wie wichtig Datensicherheit und Datenschutz für Europas Unternehmen sind“, erklärt Kirsten Pedd, Chief Compliance Officer und Chef-Syndika der EOS Gruppe Deutschland. „Allerdings gibt es nach wie vor Unternehmen, die die DSGVO gar nicht kennen. Hier besteht die Gefahr, dass die Verordnung auf die leichte Schulter genommen wird.“ Die EOS Analyse zeigt, dass 11 Prozent der befragten EU-Unternehmen die DSGVO bislang nicht kennen. Ein Viertel der befragten Unternehmen (25 Prozent) kennt die Verordnung zwar, hält sie für das eigene Geschäft aber wenig bis gar nicht relevant. Nur etwas mehr als die Hälfte (57 Prozent) der befragten Unternehmen hält die neue Verordnung für relevant.

Europaweit: Mehraufwand vor allem im administrativen und personellen Bereich

Die 57 Prozent der EU-Unternehmen, die die DSGVO für sich als relevant erkannt haben, berichten auch über entstehenden Mehraufwand. Das betrifft vor allem die Administration: Neben einem Anstieg der Dokumentationspflicht verzeichnen rund zwei Drittel der Unternehmen durch die Umsetzung der Verordnung mehr Bürokratie (69 Prozent) sowie einen Anstieg der Informationspflicht (65 Prozent). Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat zudem einen erhöhten Personalaufwand (55 Prozent). Insgesamt 26 Prozent der Unternehmen geben sogar an, dass die DSGVO ihr Geschäftsmodell gefährden könnte.

Forderungsmanagement: Unternehmen gut vorbereitet

„Obwohl sich die meisten Experten für Forderungsmanagement auch auf einen möglichen Mehraufwand einstellen, verbinden sie mit der DSGVO eindeutig mehr Datensicherheit und Datenschutz“, zieht Kirsten Pedd Bilanz. „Mit diesem klaren Bewusstsein sind die Unternehmen auf die Umsetzung der Verordnung gut vorbereitet.“

DSGVO: Ab dem 25. Mai für alle EU-Unternehmen gültig

Die DSGVO ist eine Verordnung der Europäischen Union, die private Unternehmen und öffentliche Stellen betrifft. Die Verordnung gilt bereits seit dem 25. Mai 2016; ab dem 25. Mai 2018 müssen sie alle EU-Länder umsetzen. Ziel der Verordnung ist es, den Schutz personenbezogener Daten innerhalb der EU sicherzustellen und den freien Datenverkehr innerhalb des EU-Binnenmarkts zu gewährleisten.

Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“

Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2018 3.400 Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mindestens 5 Mio. EURO in 17 Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten, zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes sowie zu den Themen Risiko- und Forderungsmanagement. Die hier dargestellten Ergebnisse sind Teil einer Sonderanalyse der Befragung von 3.000 Unternehmen aus den 15 EU-Ländern Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Dänemark, Rumänien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Slowenien, Polen und Griechenland.

Die EOS Gruppe

Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit rund 7.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern der Welt mit mehr als 55 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce.

Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/EOS Holding GmbH
Textquelle:EOS Holding GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/42902/3949099
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