Berühmter Künstler unterstützt Wohnungslosenprojekt Kreative Sozialhilfe Lothar Schmalen, …

Bielefeld (ots) – Sozialminister Karl Josef Laumann war gut gelaunt, als er im Landtag vor die Journalisten trat. Verständlicherweise. Denn die Idee, die er gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und einem Düsseldorfer Verein für Wohnungslosenhilfe vorstellte, war ebenso überraschend wie simpel: Wenn es Wohnungslosen auf dem überteuerten Wohnungsmarkt nicht gelingen kann, eine Wohnung zu bekommen, die vielleicht ihr Rettungsanker sein könnte, dann kaufen Träger der Wohnungslosenhilfe eben selbst Wohnungen, um sie an die Betroffenen zu vermieten. Laumann lobte die Idee mehrfach und unterstrich, dass es richtig und notwendig sei, dass Wohlfahrtsträger selbst Eigentümer von Wohnungen werden. Dass dies gleichzeitig das Eingeständnis ist, dass es der private Markt eben nicht in jedem Fall richtet, wie es die Vertreter der „Privat-vor-Staat“-Ideologie jahrelang behauptet haben, ficht Laumann nicht an. Er selbst, Sozialpolitiker und Gewerkschafter aus Überzeugung, war sowieso nie ein großer Anhänger dieser Art von Weltsicht. Gerhard Richter, einer der Stars der deutschen Kunstszene, ist übrigens nicht der erste Künstler, der dem Verein für Wohnungslosenhilfe in Düsseldorf hilft. Den engagierten Sozialarbeitern aus der Landeshauptstadt wurden schon mehrfach Kunstwerke gespendet. Die Idee, auf diese Weise Geld für den Ankauf von Wohnungen für Wohnungslose zu beschaffen, zeigt: Sozialhilfe kann auch kreativ sein.

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