Chaos bei Asylbescheiden

Bielefeld (ots) – Im Skandal um illegale Asylbescheide fragt man sich, wem man noch trauen darf. Ist die Nürnberger Bamf-Zentrale wirklich geeignet, diese beispiellose Affäre aufzuklären? Wohl kaum. Denn hier gingen nachweislich seit Jahren detaillierte Hinweise auf das Treiben in Bremen ein, ohne dass durchgegriffen wurde. Nun soll diese Behörde sich und ihre Außenstellen überprüfen? Ein Witz! Auch in diesem Fall waren es wieder Zeitungen und öffentlich-rechtliche Sender, die das ans Tageslicht brachten, was die Betroffenen unter der Decke halten wollten. Ausgenommen werden muss von der Kritik Josefa Schmid, die letzte Chefin der Bremer Behörde. Sie wurde nach Deggendorf strafversetzt, nachdem sie Missstände angeprangert hatte, die gemeinhin Bananenrepubliken zugerechnet werden. Korruption, falschverstandenes Gutmenschentum, Erpressung – was auch immer zu den kriminellen Falschbeurkundungen in Bremen geführt haben mag, es hätte schon vor Jahren von Vorgesetzten aus Nürnberg gestoppt werden müssen. Stattdessen wurden diese Mitwisser de facto zu Helfern.

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