Hochzeitsgeschenke 2018: Der Weg zum perfekten Präsent für den schönsten Tag des Lebens

Berlin (ots) –

„Geldgeschenke sind beliebt, wenn sie individuell und persönlich sind.“ – Hochzeitsplanerin Marie Alsleben im Interview mit www.Sparwelt.de

Mit der Einladung zu einer Hochzeit gesellt sich zur Vorfreude auf die Veranstaltung zugleich die Frage: Was wäre für das Paar das perfekte Geschenk? Das Verbraucher- und Ratgeber Sparwelt.de (www.sparwelt.de/presse/pressemitteilungen/2018/hochzeitsgeschenke) hat mit Hochzeitsplanerin Marie Alsleben, Gründerin und Eigentümerin der Agentur „Marie Alsleben – Wedding Planning & Design“, über die Wahl des richtigen Geschenks und den Hochzeits-Knigge im Jahr 2018 gesprochen.

Was schenken? Die Einladung gibt erste Hinweise

Hinweise auf die Geschenkwünsche des Paares finden ideenlose Gäste oft schon auf der Einladungskarte, weiß Marie Alsleben: „Viele Brautpaare schreiben auf die Einladung, dass das Kommen das größte Geschenk ist und ihnen ein Beitrag zur Hochzeitsreise eine Freude bereiten würde.“ Andere Brautpaare setzten vorab auf einen „Geschenketisch“ als öffentliche Wunschliste, sagt die Hochzeitsexpertin: „Bei manchen Online-Portalen oder Geschäften kann ein solcher angelegt oder bestellt werden. Die Eheleute in spe suchen aus, was sie sich wünschen. Die Gäste können die Liste unter einem bestimmten Link oder in einem örtlichen Warenhaus einsehen und eigenständig wählen, was sie dem Paar gerne schenken möchten und ins eigene Budget passt.“

Ist kein Geschenketisch vorhanden, müssen die Gäste selbst Ideen finden. Dabei sollten sie darauf achten, etwas Individuelles zu schenken, das wirklich zum Paar passt, rät Marie Alsleben. „Außerdem sollten peinliche Geschenke vermieden werden, die das Paar blamieren, sowie unnötige Dinge, die später nur in der Ecke stehen.“

Zeitgemäße Hochzeitsgeschenke: Lieber Geld als Haushaltsartikel

Das typische Geschenk habe sich in den letzten Jahren stark gewandelt: „Früher haben viele Gäste Haushaltsartikel wie Handtücher oder Besteck geschenkt. Mittlerweile wünschen sich viele Paare lieber Geld“, so Alsleben. Die Hochzeitsplanerin erklärt: „Eine Hochzeit ist sehr teuer. Viele Paare sind noch jung, wenn sie heiraten und arbeiten vielleicht noch nicht so lange. Wenn sie dann auch noch in die Flitterwochen fahren möchten, freuen sie sich sehr über Geld.“

Gutscheine: eine empfehlenswerte Alternative zum Geldumschlag

Einige Gäste möchten jedoch kein oder nicht ausschließlich Bargeld verschenken. Hier gibt es viele Möglichkeiten, vermeintlich langweilige Geldgeschenke aufzupeppen. Hochzeitsexpertin Marie Alsleben nennt hier beispielsweise „Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen des Paares, die ja letztlich auch einen bestimmten Geldwert darstellen“. Eine andere, sehr beliebte Methode ein Geldgeschenk zu übergeben, sei die Do-it-Yourself-Variante. „Viele Gäste basteln ganz wild“, verrät die Hochzeitsplanerin schmunzelnd. Ob es nun eine Schatztruhe ist oder ein Bilderrahmen mit Geld und Fotos des Paares, der später weiterverwendet wird: „Da können Gäste ruhig kreativ werden.“

Alle die nicht so gut basteln können, werden sehr schnell online fündig. Die Expertin rät: „bei Online-Marktplätzen wie Etsy oder Dawanda werden viele Geschenke angeboten, die individualisiert werden können.“

Ein Preisvergleich lohnt sich jedoch: Kleine Holztruhen mit Gravur als Geschenk werden bei Ebay mitunter für knapp über 40 Euro angeboten. Der Preis in mehreren anderen Onlineshops liegt dagegen bei etwa 30 Euro. Die Kosten für Hochzeitsherzen belaufen sich auf rund 30 Euro, teilweise inklusive Scheren. Auch hier lohnt es sich, online verschiedene Angebote zu vergleichen. Bei Hochzeitsherzen handelt es sich um ein mit einem Herz bedrucktes Laken, das nach altem Brauch vom Brautpaar ausgeschnitten werden muss, bevor es gemeinsam hindurchsteigt – das soll Glück bringen.

Ausgaben: Je enger die Beziehung, desto hochwertiger das Präsent

„Jeder muss individuell für sich entscheiden, was er sich leisten kann“, sagt die Hochzeitsplanerin. Einfluss habe auch die persönliche Beziehung zum Brautpaar. Die Größe der Hochzeitsfestivitäten spiele jedoch keine Rolle. Aus Erfahrung weiß sie: „Dem Brautpaar ist es auch nicht angenehm, wenn sie merken, dass sich die Gäste mit den Geschenken finanziell übernehmen. Am Wichtigsten ist ihnen, dass die Gäste beim Fest dabei sind und den Tag mit ihnen genießen.“ Hochzeits-Knigge: So verhält sich der perfekte Hochzeitsgast

Pünktlichkeit

Vor der Hochzeit sollten sich Gäste nicht nur Gedanken über das perfekte Geschenk machen. Als absolutes „No-Go“ bei Gästen zählt laut Alsleben Unpünktlichkeit bei der Trauung: „Es ist wirklich schade, wenn die Trauung schon angefangen hat und dann noch Gäste reinkommen – das kommt tatsächlich immer mal wieder vor. Pünktlichkeit ist auch eine Form der Wertschätzung.“

Dresscode, Alkohol und Überraschungen

Als weitere unerwünschte Verhaltensweise nennt die Hochzeitsplanerin das Tragen eines weißen Kleides bei Frauen, die Missachtung des Dresscodes, ein zu hoher Alkoholkonsum und unerfreuliche Überraschungen, die das Brautpaar bloßstellen. Gäste sollten sich außerdem um eine Kinderbetreuung kümmern, wenn diese auf der Hochzeit nicht gegeben ist und ihre Alltagsprobleme zuhause lassen.

Die Hochzeit nicht nur durch das Handy erleben

Auch was Social-Media-Aktivitäten während der Hochzeit anbelangt, gebe es Knigge-Regeln zu beachten: „Heute wird viel auf Facebook und Instagram gepostet, auch Live-Videos. Viele Brautpaare finden jedoch, dass die Gäste die Trauung bitte im Hier und Jetzt erleben und die Handys auch mal in der Tasche lassen sollen. Meistens ist ja auch ein Fotograf auf der Hochzeit, der wunderschöne Fotos macht“, so Alsleben.

Quellen: Sparwelt.de, Ergebnisse eines Interviews mit Hochzeitsplanerin Marie Alsleben.

Der Pressetext sowie die Infografik sind bei Quellen-Nennung von Sparwelt.de frei verwendbar.

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Quellenangaben

Bildquelle:obs/Sparwelt.de
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