Tongji-Universität startet Index zur Messung von Innovation – will das Unternehmertum Chinas …

Universität startet den weltweit ersten Index, der das Maß an Innovation, Unternehmertum und Wagnisfinanzierung in China abbildet

Shanghai (ots/PRNewswire) – Am Morgen des 20. Mai fand an der Tongji-Universität eine Pressekonferenz statt, auf der über den weltweit ersten Index zur Messung von Innovation, Unternehmertum und Wagnisfinanzierung informiert wurde. Der Index wurde vom „Zentrum zur Erforschung von Innovation, Unternehmertum und Wagnisfinanzierung“ (Research Center of Innovation, Entrepreneurship and Venture Financing) entwickelt. Das Zentrum wurde gemeinschaftlich von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Management (School of Economics and Management) der Tongji-Universität, vom Advanced Institute of Business Research sowie von CDF-Capital gegründet.

Der neue Index, formell „Index für Innovation, Unternehmertum und Wagnisfinanzierung“ (Index of Innovation, Entrepreneurship and Venture Financing) genannt, baut auf vier primären Indikatoren auf: externes Umfeld oder makroökonomische Fundamentalwerte, Investition in Ressourcen, Fähigkeiten der bestehenden Branchen und Unternehmen, und insgesamt gebotener Nutzen. Der Index konzentriert sich auf die Analyse verschiedener Faktoren, darunter auf das Umfeld in Bezug auf Vorgaben und Systeme sowie auf die regionale wirtschaftliche Grundlage.

Der Index hat geografisch drei wichtige Pole wirtschaftlichen Wachstums ausgemacht: Peking und Tianjin als primäre Wachstumsregion, den Jangtse-Fluss-Wirtschaftsgürtel (Yangtze River Economic Belt) und die Region Guangdong. Ergebnisse zeigen, dass die erheblichen Wirtschaftsvorteile, die die entwickeltsten Regionen des Landes bieten, Kapitalinvestitionen anziehen. Schwellen- und abgelegene Regionen dagegen können nicht genügend Talente oder Kapital anziehen, was – wie der Index zeigt – ein geringes Maß an Innovation, Unternehmertum und Wagnisfinanzierung zur Folge hat.

Das private Unternehmertum ist die Quelle und Triebkraft von Innovation. Um die Innovation im privaten Sektor zu steigern, muss der Staat zunächst flexible und transparente Vorgaben und Systeme schaffen, die ein positives Umfeld für die marktorientierte Wirtschaftsentwicklung fördern. Zweitens sollte der Staat die Aufwertung der einzelnen Branchen mit sich neu herausbildenden Technologien (darunter künstlicher Intelligenz) kombinieren – für eine wirkliche Transformation der Wirtschaftsstrukturen. Und zuletzt muss der Industrie-Mix als Ganzes untersucht und neu bewertet werden. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, nur solche Sektoren auszuwählen, aufzubauen und auf nur solche Sektoren das Augenmerk zu richten, die einer Region den größten Nutzen bringen, statt ein allumfassendes Portfolio an Branchen zu schaffen und aufrechtzuerhalten.

Quellenangaben

Textquelle:School of Economics and Management, Tongji University, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/128366/3951945
Newsroom:School of Economics and Management, Tongji University
Pressekontakt:Lei Chen
+86-136-5175-6198
helena_sem@tongji.edu.cn

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