Merkel in China

Halle (ots) – Es ist gut, sich mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ins Benehmen zu setzen und zumindest zu versuchen, Regeln für den Umgang miteinander zu vereinbaren – auch ohne Trump. Ein neues Dreamteam entsteht da deswegen noch lange nicht: Die Verbindlichkeit des Investitionsschutzes ist unklar, rechtsstaatliche Prinzipien in China noch nicht besonders weit entwickelt und der Expansionsdrang des Landes offenkundig. Ministerpräsident Li beteuert, schon jetzt beruhten viele Beschwerden ausländischer Unternehmen auf Missverständnissen. Das mag zum Teil stimmen. Es ist allerdings noch offen, ob auch künftige Handelsvereinbarungen nur ein einziges großes Missverständnis sind.

Quellenangaben

Textquelle:Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/47409/3952311
Newsroom:Mitteldeutsche Zeitung
Pressekontakt:Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Mittelplatz Kommentar von Mario Thurnes zur CSU Mainz (ots) - Rechts von der Union darf es keine Partei geben. Das war das Mantra des Übervaters der CSU, des 1988 verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß. Und spätestens seit die AfD im Bundestag sitzt, zeigt sich, warum er dies immer und immer wieder vorgebetet hat: Auf dem Mittelplatz zwischen SPD, Linken und Grünen zur einen und eben der AfD auf der anderen Seite behagt es der Union nicht. Damit tut sich die CDU schwer, die CSU erst recht. Zumal die - auch ein Mantra vergangener Tage - die "Hoheit über die Stammtische" braucht, um weiterhin in Bayern absolute Mehrhe...
Kommentar zur Krise in Syrien: Eine Frage der Vernunft Berlin (ots) - Es gibt sie, die Stimmen der Vernunft im Fall Syrien. Und sie nehmen gerade im bürgerlich-konservativen Lager zu. Immer mehr rückt ins Bewusstsein, dass verantwortungslose politische Kraftmeierei eines zu Hause in Bedrängnis geratenen Präsidenten einen vielleicht nicht mehr beherrschbaren Konflikt zu entfesseln droht. Auch weil die Erkenntnis wächst, dass es bei dem aktuellen, bis jetzt rein verbalen Kräftemessen kaum noch um Syrien geht - wenn es jemals zuerst darum ging. Trumps überdeutliche antirussische Note lässt da wenig Zweifel. Mag sein, dass ihm das einige der NATO-Falk...
Eine Frage der Bezahlung Berlin (ots) - Kurzform: Verwaltungen der Bezirke und des Senats bezahlen im Vergleich zu Bundesbehörden und der freien Wirtschaft zu wenig Lohn. Fachkräfte wie Architekten oder Ingenieure machen aus diesem Grund häufig einen Bogen um die Berliner Behörden. In Berlin hat sich das Problem nach dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst Mitte April noch einmal verschärft. Weil das ausgehandelte Lohnplus auch auf die Behörden des Bundes in der deutschen Hauptstadt übertragen wurde, ist der Druck auf die Bezirks- und Landesverwaltungen Berlin noch größer geworden. Gefragt ist jetzt vor allem die Ta...
Tags: