Zum Welttag für das Recht auf Spiel am 28. Mai: Spielen stärkt Kinder

Osnabrück (ots) – Spiel und Sport sind weit mehr als Zeitvertreib. Sie fördern die Kreativität von Kindern, erleichtern das Lernen in der Schule und stärken die Persönlichkeitsentwicklung. Dies erklärte das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Welttages für das Recht auf Spiel am 28. Mai.

»Spielen kann Brücken bauen zwischen unterschiedlichen Kulturen. Kinder aus unterschiedlichen Ländern erschließen sich spielerisch eine ihnen fremde Welt und entdecken Neues wie auch Gemeinsamkeiten. Deshalb hat Spiel auch in den Projekten, die wir für Flüchtlingskinder in Deutschland fördern, eine besondere Bedeutung. Es geht vor allem darum, Integration zu fördern und Jungen und Mädchen dabei zu helfen, schlimme Erlebnisse in ihrer Heimat oder auf der Flucht besser zu bewältigen«, erklärte Claudia Berker, terre des hommes-Themenexpertin für das Recht auf Spiel.

Auch Deutschland hat Nachholbedarf bei der Förderung von Sport und Spiel. Der Bauboom vor allem in den Großstädten befördert den Rückbau von Spielflächen und verdrängt Kinder von natürlichen auf künstliche Spielorte oder vor die heimischen Fernseher und Computer. Umweltverschmutzung und zunehmender Straßenverkehr verengen die Freiflächen, die Kindern zum Spielen verbleiben. Laut einer Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks spielt nur gut die Hälfte der befragten Kinder selbst bei gutem Wetter an mehr als drei Tagen in der Woche draußen, weil Autos und Straßenverkehr stören und kaum Spielkameraden da sind. »Außerdem haben immer weniger Kinder Zugang zu Spielräumen in der freien Natur, wo sie selbst Entdecker sein und ihre Spielzeit frei gestalten können«, so Claudia Berker. »Nur so können Jungen und Mädchen ihre Potentiale entfalten und in die Gesellschaft einbringen«.

terre des hommes fördert in mehr als 20 Ländern weltweit Projekte, in denen Jungen und Mädchen in schwierigen Lebensumständen vielfältige Spielangebote erhalten, die ihre Entwicklung fördern.

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