CDU-Beirat der Bundesnetzagentur für genaue Prüfung von höherem Post-Porto

Düsseldorf (ots) – Der erwartete Antrag der Deutschen Post für eine Portoerhöhung auf 80 Cent muss von der Bundesnetzagentur genau geprüft werden. Das sagt Thomas Jarcombek, CDU-Bundestagsabgeordneter und Beirat der Bundesnetzagentur, der Rheinischen Post (Düsseldorf/Montag ). Jarzombek: „Das muss die Bundesnetzagentur genau prüfen. Es ist verständlich, dass es die Post bei sinkenden Sendungsmengen schwerer hat, ihr Netz zu finanzieren. Andererseits wäre ein Sprung von 70 auf 80 Cent ein kräftiger Schluck aus der Pulle. Wenn es eine Genehmigung gibt, dann sollte dies auch eine gewisse Stabilität für einige Jahre bringen.“ Der Essener Unternehmensberater Detlef Symanski erklärt, was das höhere Porto für den Markt bedeutet: „Das höhere Porto würde vorrangig Firmenkunden treffen, weil die rund 85 Prozent der Briefe versenden und Privatkunden nur 15 Prozent. Ich gehe davon aus, dass ein solcher Antrag genehmigt wird. Aber es wird sicherlich die Auflage geben, dass es drei oder vier Jahre keine neue Preiserhöhung geben darf.“

Quellenangaben

Textquelle:Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30621/3954166
Newsroom:Rheinische Post
Pressekontakt:Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Das könnte Sie auch interessieren:

CDU-Wirtschaftsrat: Grundsteuer-Reform darf Wohnraum nicht verteuern Osnabrück (ots) - CDU-Wirtschaftsrat: Grundsteuer-Reform darf Wohnraum nicht verteuern "Karlsruher Urteil herbe Quittung für Uneinigkeit und Trägheit der Politik" - Forderung nach für Bürger "verständlichem Gesetz" Osnabrück. Der CDU-Wirtschaftsrat hat das Karlsruher Urteil, wonach die Bemessung der Grundsteuer für Immobilien verfassungswidrig ist, als "herbe Quittung" für Bund und Länder bezeichnet. Die Politik stehe nach dem Spruch der Verfassungsrichter vor einem Scherbenhaufen, der durch Uneinigkeit und durch jahrzehntelange Lethargie entstanden sei, kritisierte Generalsekretär Wolfgang St...
Kommentar Mehr Sensibilität = Von Kirsten Bialdiga Düsseldorf (ots) - Es ist erstaunlich, wie oft Interessenkonflikte und ihre öffentliche Wirkung immer noch unterschätzt werden. Ein Ex-Bauminister, der nach Ende seiner Amtszeit in den Beirat einer Baufirma gehen will. Ein Kölner Politiker, der ohne Ausschreibung auf den neuen Posten eines Geschäftsführers bei den Stadtwerken wechseln möchte. Oder ein Verleger, der ausgerechnet zum Landesmedienminister ernannt wird. Jeder dieser Fälle ist anders gelagert und wiegt unterschiedlich schwer, gemeinsam ist ihnen aber eines: Die Betroffenen haben keinen Interessenkonflikt gesehen. Die Folgen sind gr...
12.395 Anfragen zu Psychotherapieplätzen in Niedersachsen – Kassenärztliche Vereinigung hält … Osnabrück (ots) - Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen: Terminservicestelle überflüssig "Vermittlung löst Problem nicht" - 12.395 Anfragen im ersten Jahr - Grüne: "Bedarfsplanung muss grundlegend reformiert werden" Osnabrück. Im ersten Jahr nach ihrer Einrichtung sind bei der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) 12.395 Anfragen zu Psychotherapieplätzen eingegangen. Das teilte die KVN auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) mit. Vermittelt wurden am Ende jedoch nur 6843 Menschen, darunter 159 Erwachsene sowie 26 Kinder und Jugendliche, die...
Tags: