Kommentar der FR anlässlich des großen Protests gegen die AfD-Demo in Berlin: Warum lassen sich …

Frankfurt (ots) – In der Montagausgabe (28. Mai 2018) kommentiert die Frankfurter Rundschau die AfD-Demonstration und den Protest dagegen vom Sonntag in Berlin:

„Wieder einmal versucht eine kleine Gruppe (überwiegend Männer) Deutschland zu „retten“. (…) Wieder einmal stellt sich ihnen eine viel größere Gruppe entgegen, die tatsächlich Hoffnung für dieses Land verheißt. Die Zivilgesellschaft in ihrer breiten Vielfalt zeigt – immer und immer wieder -, dass sie größer ist, und wenn es darauf ankommt, auch lauter als die vorlauten Rechtspopulisten sein kann. Und damit stellt sich die Frage, warum unsere Volksvertreter links von der AfD sich von ihr und ihren wenigen Anhängern treiben lassen? Warum hören sie den Schreihälsen eher zu, als den vielen Ehrenamtlichen, die zeigen, was aktive Integrationsarbeit ist? (…) Anstatt diese Erfahrung positiv zu nutzen, lassen die Verantwortlichen wieder die unsägliche „Das-Boot-ist-voll“-Debatte zu. Wäre es nicht an der Zeit, eher den Gegendemonstranten zuzuhören? Denn sie sind es, die dieses Land und vieles mehr retten.“

Verwendung unter Nennung der Quelle „Frankfurter Rundschau“ frei. Bitte beachten Sie die Sperrfrist, Montag, 28. Mai 2018, 1 Uhr!

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