„Rhein-Neckar-Zeitung“ (Heidelberg) zu Trump

Heidelberg (ots) – Tatsächlich könnte hinter Trumps irrlichterndem Verhalten eine langfristige Strategie stecken. Diese sähe ungefähr so aus: Er verhält sich so verrückt und unberechenbar, dass es sein Gegenüber mit der Angst zu tun bekommt. Dem liegt die Vorstellung zugrunde, dass sich auf der internationalen Bühne stets der Unberechenbarere durchsetzt. Um ihn nicht zu reizen, werden die anderen (sei es der Iran oder Nordkorea) schließlich vernünftig werden und klein beigeben.

Sollte dies Trumps Plan sein, so wäre er verheerend. Trump mag seine Gegner einschüchtern, aber er erreicht mit seinem erratischen Verhalten noch etwas ganz anderes: Er verschreckt auch seine Partner. Die Europäer sind bereits nach dem Platzen des Iran-Deals von ihm abgerückt. Nun dürfte Trumps Verhalten auch im Verhältnis zwischen den USA und Südkorea langsam, aber sicher einen Riss erzeugen. Und davon profitiert am Ende vor allem Nordkorea.

Quellenangaben

Textquelle:Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/66730/3954214
Newsroom:Rhein-Neckar-Zeitung
Pressekontakt:Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011

Das könnte Sie auch interessieren:

LINKE-Fraktionschef Dietmar Bartsch beklagt Ausgrenzung von armen Kindern zum Internationalen … Berlin (ots) - Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Dietmar Bartsch, hat sich über die in der Bundesrepublik grassierende Kinderarmut empört gezeigt. "Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut, in Ostdeutschland ist fast jedes vierte Kind von Armut betroffen. Das sind insgesamt 2,7 Millionen Kinder! Eine brandmarkende Zahl! Ein Skandal! Ein Armutszeugnis für unser reiches Land!", schreibt Bartsch anlässlich des morgigen Kindertages in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Freitagsausgabe). "Wer als Kind arm lebt, wird häufig auch als Erwachsene...
Juso-Chef Kühnert: Bei Hartz IV muss eine Antwort kommen Osnabrück (ots) - Juso-Chef Kühnert: Bei Hartz IV muss eine Antwort kommen "Lippenbekenntnisse und das Drehen an Stellschrauben reichen nicht mehr" - Ausgang der Vorsitzendenwahl nicht absehbar Osnabrück. Der Vorsitzende der Jungsozialisten, Kevin Kühnert, erwartet in der Diskussion um die Hartz-Gesetze von der SPD eine "Antwort, die über Lippenbekenntnisse hinausgeht". Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) erklärte Kühnert: "Das Drehen an einzelnen Stellschrauben reicht nicht mehr." Er reagierte damit auf die Äußerung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), wonach...
Sachsens Ministerpräsident warnt vor neuem Feiertag im Norden Osnabrück (ots) - Sachsens Ministerpräsident warnt vor neuem Feiertag im Norden Kretschmer-Appell an norddeutsche Länder trotz elf arbeitsfreier Tage im eigenen Land Osnabrück. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die norddeutschen Bundesländer vor der Einführung eines neuen Feiertags gewarnt. "So schön neue Feiertage für den einzelnen Arbeitnehmer kurzfristig auch sind, gesetzliche Feiertage verteuern die Arbeit in Deutschland", sagte Kretschmer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag). Es grenze an "Übermut", wenn angesichts der wachsenden internationalen Konkurrenz deut...
Tags: