FDP gibt EU Mitschuld an politischer Krise in Italien

Osnabrück (ots) – Liberale geben EU Mitschuld an politischer Krise in Italien

FDP-Außenexperte Djir-Sarai: Das Land steuert auf eine wirtschaftliche Katastrophe zu

Osnabrück. Nach Ansicht der Liberalen trägt die EU eine Mitschuld an der verfahrenen Lage und Anti-EU-Stimmung in Italien. „Europa hat in den letzten Jahren die Fehlentwicklungen in der Wirtschaftspolitik und den Reformstau in Italien von der Seitenlinie nur angeschaut und nicht reagiert“, sagte der außenpolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Bijan Djir-Sarai, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag). Europa habe die Fehlentwicklungen „im Gegenteil sogar noch über Fehlanreize und Signale wie Bankenunion oder Vergemeinschaftung von Schulden befördert.“

„Ob Übergangsregierung oder Neuwahlen – wie es weitergehen soll, muss Italien nun selbst entscheiden, und Europa muss die Entscheidung der Italiener abwarten und respektieren“, sagte Djir-Sarai weiter. Die Lage in der Eurozone werde in jedem Fall angespannt bleiben. „Italien steuert seit Jahren auf eine wirtschaftliche Katastrophe zu. Reformansätze und wirtschaftliche Veränderungen sind nicht am Horizont erkennbar. Hier muss die EU-Anreize für eine reformorientierte Wirtschafts-und Finanzpolitik in Italien geben“, forderte der FDP-Außenexperte.

Quellenangaben

Textquelle:Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/58964/3954763
Newsroom:Neue Osnabrücker Zeitung
Pressekontakt:Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Das könnte Sie auch interessieren:

CDU-Beirat der Bundesnetzagentur für genaue Prüfung von höherem Post-Porto Düsseldorf (ots) - Der erwartete Antrag der Deutschen Post für eine Portoerhöhung auf 80 Cent muss von der Bundesnetzagentur genau geprüft werden. Das sagt Thomas Jarcombek, CDU-Bundestagsabgeordneter und Beirat der Bundesnetzagentur, der Rheinischen Post (Düsseldorf/Montag ). Jarzombek: "Das muss die Bundesnetzagentur genau prüfen. Es ist verständlich, dass es die Post bei sinkenden Sendungsmengen schwerer hat, ihr Netz zu finanzieren. Andererseits wäre ein Sprung von 70 auf 80 Cent ein kräftiger Schluck aus der Pulle. Wenn es eine Genehmigung gibt, dann sollte dies auch eine gewisse Stabil...
Pro-russische Rebellen behindern OSZE-Beobachter Düsseldorf (ots) - Die OSZE-Mission zur Beobachtung der Entwicklung in der Ostukraine wird zunehmend daran gehindert, ihre Aufgaben zu erfüllen. Das geht nach einem Bericht der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor. Nach diesen Angaben stieg die Zahl der Fälle von eingeschränkter Bewegungsfreiheit im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf 2422. Zu 82 Prozent gingen gezielte Behinderungen der Mission von prorussischen Rebellen aus. Die Beobachter selbst gerieten 29 Mal unter Beschuss. Die Bilanz der ...
Wölfe töteten 2017 über 500 Nutztiere in Norddeutschland Osnabrück (ots) - Wölfe töteten 2017 über 500 Nutztiere in Norddeutschland Niedersachsen besonders stark betroffen: Zahl der Angriffe mehr als verdoppelt Osnabrück. Wölfe haben in Norddeutschland im vergangenen Jahr mehr als 500 Nutztiere getötet. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstag). Die meisten Schafe, Ziegen und so weiter starben demnach in Niedersachsen, wo das Wolfsmonitoring des Landes 403 Risse ausweist. 2016 waren es lediglich 178. Das Agrarministerium in Mecklenburg-Vorpommern meldete auf Anfrage der Zeitung 66 tote Nutztiere, die definitiv oder mit hoher Wahrschein...