Die Milch macht’s! – … wenn das Futter stimmt (AUDIO)

Piding (ots) –

Anmoderationsvorschlag:

Ob im Kaffee oder Tee, im Müsli oder einfach pur: Milch gehört bei vielen zum Frühstück einfach dazu. Und Milch liefert auch viele wichtige Nährstoffe wie Kalzium, Magnesium und Zink, aber auch viele verschiedene Vitamine. Wie viel davon enthalten ist, kann allerdings sehr unterschiedlich sein. Entscheidend ist nämlich das Futter, was ja auch logisch ist: Wenn in die Kuh oben nicht reinkommt, was sie für eine gute Milch braucht, kann das Ergebnis am Ende natürlich auch nicht stimmen. Aber was braucht eine Kuh eigentlich genau? Das erklärt uns heute am „Tag der Milch“ (01.06.2018) Oliver Heinze.

Sprecher: Damit die Milch richtig gut und lecker wird, muss das Futter der Kühe vor allem eins sein – abwechslungsreich, verrät Georg Kamml, der als Landwirt genau weiß, worauf es ankommt.

O-Ton 1 (Georg Kamml, 23 Sek.): „Ein gutes Futter macht natürlich die Artenvielfalt aus, die eben bei uns auch vorhanden ist, mit den verschiedenen Kräutern und Blumen und Gräsern, die es halt bei uns im Bergland, im Alpenland noch gibt. Und das wirkt sich natürlich auf den Geschmack der Milch aus: Die Milch schmeckt einfach anders, man schmeckt das, dass da mehr drin ist, und man kann das auch wissenschaftlich nachweisen, weil einfach mehr Omega-3-Fettsäuren auch mit drin sind.“

Sprecher: Gleichzeitig sorgen die bunten, wilden Wiesen dafür, dass auch die Bienen einen reich gedeckten Tisch haben.

O-Ton 2 (Georg Kamml, 15 Sek.): „Unsere Molkerei Berchtesgadener Land unterstützt das auch mit dem Projekt ‚wild & kultiviert‘, in dem sie Blumen- und Kräutersamenmischungen anbieten, die wir dann auch auf unseren Wiesen mit ausstreuen, damit die Artenvielfalt erhalten oder vielleicht sogar noch erhöht wird.“

Sprecher: Beim Interregprojekt „wild & kultiviert – regionale Vielfalt säen“ handelt es sich um ein Projekt der UNESCO Biosphärenregion Berchtesgadener Land und dem Land Salzburg zum Erhalt der Artenvielfalt, sagt Karin Heinrich von der Biosphärenregion.

O-Ton 3 (Karin Heinrich, 20 Sek.): „Hierfür gewinnen wir Saatgut von artenreichen Flächen im Berchtesgadener Land und machen daraus hochwertige Saatgutmischungen, in denen eben diese heimischen Kräuter und Gräser enthalten sind. Und diese Saatgutmischungen werden dann von Landwirten oder auch auf Ausgleichsflächen von Bauprojekten oder von den Gemeinden verwendet.“

Sprecher: Natürlich können nicht nur Landwirte einen Beitrag leisten. Man kann zum Beispiel seinen Garten oder Balkon mit den richtigen Kräutern und Blumen verschönern.

O-Ton 4 (Karin Heinrich, 30 Sek.): „Sehr gern als Nahrungsquelle fliegen die Bienen Thymian, Salbei oder die Akelei an. Wer jetzt einen Rasen hat, dem kann man den Tipp geben, den Rasen wirklich erst zu mähen, wenn die Blumen und die Gräser abgesamt haben oder eben einzelne Wieseninseln bis zum Absamen stehen zu lassen. Man kann sagen, gemeinsam machen alle was dafür. Die Biosphärenregion Berchtesgadener Land, die Molkerei Berchtesgadener Land und eben auch jeder Landwirt. Wir können es so schaffen, dass unser Landkreis wieder summt und brummt.“

Abmoderationsvorschlag:

Keine gute Milch ohne gutes Futter. Und kein gutes Futter ohne Bienen – wenn Sie mehr zum Projekt „wild & kultiviert“ wissen oder vielleicht auch selbst einen Teil zum Artenschutz beitragen wollen – alle Infos dazu gibt’s auch noch mal im Netz unter bergbauernmilch.de.

Quellenangaben

Textquelle:Milchwerke Berchtesgadener Land, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/113437/3955370
Newsroom:Milchwerke Berchtesgadener Land
Pressekontakt:Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG
Barbara Steiner-Hainz
Hockerfeld 5-8
83451 Piding
Tel: +49 8651 / 7004 – 1150
Barbara.Steiner-Hainz@molkerei-bgl.de

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