Herbert Quandt Medien-Preis 2018

Bad Homburg v.d.H. (ots) – Die Preisträger des Herbert Quandt Medien-Preises 2018 stehen fest. Aus 262 Einreichungen hat das Kuratorium der Johanna-Quandt-Stiftung vier herausragende wirtschaftsjournalistische Beiträge ausgewählt. Insgesamt 50.000 Euro Preisgeld gehen an Journalistinnen und Journalisten, deren Beiträge im Magazin Impulse, und im Süddeutsche Zeitung Magazin veröffentlicht sowie im ZDF (Reportageformat ZDFzoom) und auf ARTE/RBB ausgestrahlt wurden.

„Die Reifeprüfung“ (Impulse)

Katja Michel erhält den Herbert Quandt Medien-Preis für ihren Beitrag „Die Reifeprüfung“, erschienen im Magazin Impulse am 23.02.2017, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Die Autorin beschreibt mit Einfühlungsvermögen und großer Beobachtungsgabe den Transformationsprozess des Unternehmen Jimdo: Sie schildert die Euphorie des Aufbruchs als Start-Up und berichtet über die schmerzhafte, aber notwendige Etablierung solider Managementstrukturen. Dabei gelingt es Katja Michel, die Veränderung und ihre Dynamik genau zu erfassen und spannend zu erzählen, ohne dabei eine wertende Position einzunehmen. Das Kuratorium würdigt neben der journalistischen Leistung auch die Fähigkeit der Autorin, sich im zu dieser Zeit schwierigen Umfeld des Start-Ups zu bewegen und sensibel auf die Protagonisten einzugehen.

„Im Einflussgebiet“ (Süddeutsche Zeitung Magazin)

Dr. Till Krause und Lorenz Wagner werden für ihre Reportage „Im Einflussgebiet“, erschienen am 27.10.2017 im Süddeutsche Zeitung Magazin, ausgezeichnet und mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 EUR geehrt. Till Krause und Lorenz Wagner gelingt es, ihren Lesern die Welt der Influencer zu eröffnen und nahezubringen. Die Autoren decken auf, dass das Geschäftsmodell der Influencer, das mit der Glaubwürdigkeit seiner Blogger überzeugen will, von den bei den Nutzern hervorgerufenen Illusionen und den Werbeetats der Wirtschaft lebt. Das Kuratorium würdigt zudem das besondere Zusammenspiel des Autorenduos, dessen Reportage mit vielfältigen journalistischen Mitteln und wechselnden Perspektiven Spannung erzeugt und den Text dabei doch wie „aus einem Guss“ wirken lässt.

„Der wahre Preis für den perfekten Apfel“ (ZDF)

Norman Laryea und Franziska Wielandt erhalten in diesem Jahr für ihren im ZDF in der Sendung ZDFzoom am 24. 01.2018 ausgestrahlten Beitrag „Der wahre Preis für den perfekten Apfel“ ein Preisgeld in Höhe von 10.000 EUR. In ihrem Film gehen die beiden TV-Autoren der Frage nach, wie ein Naturprodukt zunehmend zu einer Designer-Ware entwickelt wird. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung für die einheimischen Produzenten werden ebenso thematisiert wie die Auswirkungen auf die Apfelproduktion weltweit. Dabei gelingt es den Autoren, ein stimmiges und facettenreiches Gesamtbild des überraschenden Wandels zu zeichnen, der sich derzeit auf dem Markt für klassische Agrarprodukte vollzieht.

„Das System Milch“ (ARTE/RBB)

Andreas Pichler wird für seine Dokumentation „Das System Milch“, die am 20.11.2017 auf ARTE ausgestrahlt wurde, mit einem Preisgeld von 10.000 EUR ausgezeichnet. Pichler erforscht und beschreibt in seiner Dokumentation die industriellen Strukturen der Milchwirtschaft. Dabei blickt er weit über den nationalen Tellerrand: Milch ist heute nicht mehr nur ein Agrarprodukt, sondern ein weltweit gefragter Rohstoff. Die komplexe Problematik und Kehrseite dieser Entwicklung beleuchtet Pichler, indem er authentische Protagonisten zu Wort kommen lässt und seine aufwändige Recherche mit eindrucksvollen Bildern und in klaren Texten veranschaulicht.

Der Herbert Quandt Medien-Preis wird seit 1986 in Erinnerung an die Persönlichkeit und Lebensleistung des Unternehmers Dr. Herbert Quandt verliehen. Der Preis würdigt Journa-listen und Publizisten, die sich in herausragenden und allgemein verständlichen Beiträgen mit der Rolle von Unternehmern und Unternehmen in der Marktwirtschaft auseinandersetzen.

Dem Kuratorium der Johanna-Quandt-Stiftung gehören an: Stefan Quandt (Vorsitzender); Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur Der Tagesspiegel (stv. Vorsitzender); Michaela Kolster, Programmgeschäftsführerin PHOENIX: Horst von Buttlar, Chefredakteur Capital; Jan-Eric Peters, Chief Product Officer und Editor in Chief Upday.

Die 1995 gegründete Johanna-Quandt-Stiftung setzt sich dafür ein, das Verständnis für die marktwirtschaftliche Ordnung und die Bedeutung des privaten Unternehmertums in der Öffentlichkeit und in den Medien zu fördern.

Quellenangaben

Textquelle:Johanna-Quandt-Stiftung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/123063/3956168
Newsroom:Johanna-Quandt-Stiftung
Pressekontakt:Johanna-Quandt-Stiftung | Dr. Jörg Appelhans
Günther-Quandt-Haus | Seedammweg 55 | 61352 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon: 06172 404-342 | Telefax: 06172 404-420 | E-Mail:
info@johanna-quandt-stiftung.de
Internet: www.johanna-quandt-stiftung.de

Das könnte Sie auch interessieren:

GASAG erhält 12 Jahre in Folge TÜV-Qualitätssiegel Berlin (ots) - Auch in 2018 wurde die GASAG wieder vom TÜV Süd für Servicequalität und Kundenzufriedenheit erfolgreich zertifiziert. Seit 2007 führt die GASAG das bewährte TÜV-Siegel. Kundinnen und Kunden der GASAG schätzen besonders Freundlichkeit und Zuverlässigkeit im direkten Kundenkontakt. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage mit über 6.000 Kundenbewertungen. Bei der jährlichen TÜV-Prüfung stehen besonders der Servicegedanke, der Umgang mit Reklamationen sowie die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fokus. Für Energiedienstleister ist Service ein zentrales Thema - gerade im ...
„Mission: Pokal“: Maradona, Effenberg, van Almsick, Cafu oder del Bosque: Wer hat die WM-Trophäe … Wien (ots) - Auf eine cineastische Weltpremiere mit einer sensationellen Besetzung können sich die Fernsehzuschauer ab Montag, 14. Mai freuen: Die fünf Sportlegenden Maradona, Stefan Effenberg, Franziska van Almsick, Cafu und Vicente del Bosque standen gemeinsam vor der Kamera, um Spots für eine aufwendig angelegte Kampagne im Hollywoodformat für den führenden Sportwettenanbieter bwin zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland zu drehen. "Mission: Pokal", so der Titel der Kampagne, verbindet packendes Storytelling und Bildsprache von Blockbustern mit der Frage: "Wer war's?". Bis zur Auflös...
UN-Anhörung: Bundesregierung muss Kritik der Zivilgesellschaft aufgreifen Berlin (ots) - Reporter ohne Grenzen (ROG) appelliert an die Bundesregierung, bei der Befragung zur menschenrechtlichen Lage in Deutschland durch die UN-Staatengemeinschaft eigene Defizite beim Schutz der Pressefreiheit zu benennen und Kritik der Zivilgesellschaft aufzugreifen. Deutschland muss sich am Dienstag (8. Mai) in Genf den Fragen der übrigen 192 UN-Mitglieder stellen. ROG hat für dieses sogenannte UPR-Verfahren im September einen Schattenbericht zur Lage von Journalistinnen und Journalisten eingereicht, in dem Kritik und Empfehlungen ausgesprochen werden (http://ogy.de/azfo). "Deutsch...