Wiedergewählter Vorstand der KTG sieht Weiterentwicklung der Kompetenz als zentrale Aufgabe

Berlin (ots) – Nach seiner gestrigen Wiederwahl zum Vorsitzenden der Kerntechnischen Gesellschaft e.V. (KTG) wies Frank Apel auf die zentrale Bedeutung der Weiterentwicklung der kerntechnischen Kompetenz und der Nachwuchsförderung in Deutschland hin. „Die KTG könne mit ihrem breiten Expertennetzwerk einen wichtigen Beitrag leisten.“ sagte Apel im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung der KTG in Berlin. Apel konkretisierte seine These anhand der gewaltigen Aufgaben, die es insbesondere nach 2022 zu bewältigen gelte. Beispielhaft nannte er die Stilllegung und den Rückbau aller deutschen Kernkraftwerke sowie die Entsorgungsfrage.

Während ihrer Mitgliederversammlung am 28. Mai 2018 in Berlin wählten die Mitglieder der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG) turnusmäßig ihren neuen Vorstand.

Dipl. Ing. Frank Apel wurde dabei in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender ebenso bestätigt wie die Vorstandsmitglieder Dr. Erwin Fischer (Schatzmeister) und Dr. Walter Tromm.

Als neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Dr. Walter Tromm gewählt. Er löst in dieser Funktion Prof. Dr. Marco. K. Koch ab, der satzungsgemäß aus dem Vorstand ausgeschieden ist, Neu im Vorstand der KTG ist Prof. Dr. Jörg Starflinger. Prof. Starflinger ist ordentlicher Professor des Lehrstuhls für Kerntechnik und Reaktorsicherheit sowie Leiter des Instituts für Kernenergetik und Energiesysteme an der Universität Stuttgart.

Quellenangaben

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