Aus aktuellem Anlass: NDR Dokumentation „Die schwarze Gewalt – Wie der G20-Gipfel außer Kontrolle …

Hamburg (ots) – Die Polizei hat am Dienstag, 29. Mai, in Italien, Frankreich, der Schweiz und Spanien bei mutmaßlichen G20-Gewalttätern Durchsuchungen durchgeführt. Einen Tatverdächtigen sucht die Polizei mit europäischem Haftbefehl. Im Zentrum der Ermittlungen stehen dabei die schweren Zerstörungen, die eine Gruppe von Linksextremisten während des G20-Gipfels im Juli 2017 entlang der Hamburger Elbchaussee anrichtete. Ein 220 Mann starker „Schwarzer Block“ steckte innerhalb weniger Minuten zahlreiche Fahrzeuge in Brand und war danach wieder verschwunden – unbehelligt von der Polizei.

Die NDR Autoren Thomas Berbner und Jan Liebold haben seitdem immer wieder Einblick in die Ermittlungen der Sonderkommission „Schwarzer Block“ erhalten. Demnach war der Zug der Gewalttäter nach Erkenntnissen der Sonderkommission minutiös geplant. An mehreren Stellen der Stadt waren offenbar Depots eingerichtet, in denen die Autonomen Vermummungsmaterial, Molotowcocktails und Pyrotechnik versteckt hatten. Nach den vorläufigen Ermittlungsergebnissen bewegten sich die Täter unauffällig gekleidet in Kleingruppen zur Elbchaussee und warfen bei ihrer Flucht alle auffälligen Gegenstände weg. Die Polizei geht von einer Planung durch deutsche Linksextremisten mit genauer Ortskenntnis aus, ein erheblicher Teil der Täter kam aber offenbar aus dem Ausland.

Die 45-minütige NDR Dokumentation „Die schwarze Gewalt – Wie der G20-Gipfel außer Kontrolle geriet“ begleitet die Ermittlungsarbeiten und rekonstruiert so eine der spektakulärsten Straftaten der vergangenen Jahre. Das Erste hat den frisch fertig gestellten Film aus aktuellem Anlass ins Programm gehoben: am Mittwoch, 20. Mai, um 22.45 Uhr.

Thomas Berbner und Jan Liebold stehen gern für Rückfragen zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Iris Bents, NDR Presse und Information, Tel. 040/4156-2304, i.bents@ndr.de. 29. Mai 2018 / IB

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